»... eine neue Welt zu bauen« : Adele Jellinek (1890-1943). Essays und Gedichte (biografiA - Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung)

個数:

»... eine neue Welt zu bauen« : Adele Jellinek (1890-1943). Essays und Gedichte (biografiA - Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung)

  • 提携先の海外書籍取次会社に在庫がございます。通常約3週間で発送いたします。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合が若干ございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783706912402

Description

So gut wie verschollen und vergessen, ausgelöscht und vernichtet wie ihr Werk waren lange Zeit auch die meisten Lebensspuren Adele Jellineks. Ihr wertvoller und einzigartiger Beitrag zur spezifisch österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts kam im Wesentlichen erst durch die biografisch-literarische Aufarbeitung der Mitglieder der "Vereinigung sozialistischer Schriftsteller" zu Tage. Die "Vereinigung sozialistischer Schriftsteller" wurde am 22. Jänner 1933 von einer Reihe sozialistisch orientierter Schriftsteller und Schriftstellerinnen gegründet und war eine Antwort auf die in Deutschland nach der Ernennung Adolf Hitlers zum deutschen Reichskanzler bereits lodernden Bücherscheiterhaufen.Adele Jellinek veröffentlichte ihre großteils sozialkritisch ausgerichteten Texte im Zeitraum 1919 bis 1938 in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften vorwiegend im Bereich des Feuilletons, schrieb aber auch einige Gedichte sowie einen viel beachteten Fortsetzungsroman mit dem Titel "Das Tor", welcher im Laufe des Frühjahrs 1929 in der "Arbeiter-Zeitung" erschien.Selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammend und an den Rollstuhl gefesselt widmete sich die Schriftstellerin jüdischer Herkunft der proletarischen Lebenswelt der Zwischenkriegszeit, ganz besonders jener der Kinder, denen Jellinek ihre besondere Aufmerksamkeit schenkte. Es kann dabei durchaus als außergewöhnlich wahrgenommen werden, dass Jellinek zahlreiche ihrer Beiträge aus der Kinderperspektive schrieb. Dabei schuf sie wichtige Beiträge zur Ausformulierung einer proletarischen bzw. sozialistischen Pädagogik. Bildung war für Jellinek das Mittel zur Schaffung einer gerechten, sozialistischen Gesellschaft.Nach der Zerschlagung der Sozialdemokratischen Partei Österreichs im Februar 1934 durfte die "Arbeiter-Zeitung" in Österreich nicht mehr hergestellt werden, bis 1938 wurde sie im Ausland gedruckt und illegal nach Wien gebracht. Damit verlor Adele Jellinek ihre wichtigste publizistische Plattform und wahrscheinlich auch Haupteinnahmequelle. Nun waren es nur mehr wenige Schritte bis zur endgültigen Zerstörung von Jellineks ohnehin stets prekären Lebenszusammenhang. Nach dem März 1938 wurde sie aus ihrer Wohnung in Wien 16, Thaliastraße 93 vertrieben. Ihre letzte Unterkunft fand sie im Altersheim der IKG, in Wien 9, Seegasse 9, von wo sie mit weiteren InsassInnen des Heims am 25.5.1943 nach Theresienstadt deportiert wurde. Ihr Todesdatum wurde mit dem 3.9.1943 dokumentiert.

最近チェックした商品