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Description
Deutscher Popliteraturpreis 2026 (Longlist)Der Ich-Erzähler im neuen Roman von Stefan Sommer hat alles und nichts: Als erfolgreicher Techno-DJ wird er auf private Partys von Superreichen eingeflogen, lässt sich von Haute-Cuisine-Chefs bekochen, nächtigt in Grand Hotels. Ein luxuriöses Leben zwischen Helikopterflügen, Infinitiy-Pools, Champagner und den immer groteskeren Wünschen eines Superstars, der von sich und der Welt gelangweilt ist. Dazwischen: Loneliness. Designerdrogen und Schmerzmittel helfen nur vorübergehend, und auch Christian, ein verheirateter Mann, ist schnell wieder aus dem Leben des DJs verschwunden. Während seiner gnadenlosen Hetze um die Welt erkennt der Erzähler irgendwann, dass er davonläuft: Vor dem Verlust der Mutter, die Jahre zuvor verstorben ist. Seither trägt er ihre Lieblingsblumen als Tattoo auf der Haut - ein zarter Versuch, der Härte der Erfolgsindustrie etwas entgegenzusetzen. Partypeople blickt mit kalter Komik in die Welt des großen Geldes: erzählt von Rich Kids, Tech-Oligarchen, performativer Männlichkeit und neuem Kapitalismus. Man hofft auf einen Ausweg, und ahnt doch, dass es keinen geben kann.Der Gesellschaftsroman unserer Zeit - im Takt der Social-Media-GenerationRadikal zeitgenössisch: über Selbstdarstellung, Erfolg und Erschöpfung im Zeitalter der permanenten Öffentlichkeit.Zwischen DJ-Pult in Versailles und Luxushotels auf Mykonos - ein sprachmächtiges Feuerwerk voller Provokation und Glamour.Für Leser:innen, die den popkulturellen Gesellschaftsroman der Gen Z suchen. 1989 geboren, wuchs in einer kleinen schwäbischen Gemeinde auf. Sein Großvater prophezeite ihm schon als Kleinkind, aus ihm könne später wohl nur ein Pfarrer oder ein Schauspieler werden. Es kam ähnlich, aber anders. Der Autor lebt heute in München und arbeitet für die Süddeutsche Zeitung und den Bayerischen Rundfunk. Er schreibt Reportagen und Essays über Popmusik, Gesellschaft, Körperpolitik, Harry Styles, Klimaaktivismus und Datingportale für Impfgegner:innen. Ausgezeichnet mit dem "International Music Journalism Award" 2020 in der Kategorie "Beste musikjournalistische Arbeit unter 30", dem "Ernst Schneider Preis" für Wirtschaftsjournalismus 2021 und einem Literaturstipendium "Junge Kunst und neue Wege" 2021 durch den Freistaat Bayern. "Eine unglaublich fesselnde, lustige, schmerzhafte, radikal warmherzige Geschichte über eine immer kaltherziger werdende Welt. Ein Buch, das einen einsaugt und nicht mehr ausspuckt." - Elias Hirschl, Autor "Ein Text wie im Rausch. Pulsierend. Irritierend. Faszinierend." - Bernhard Blöchl, Kulturredakteur Süddeutsche Zeitung "Stefan Sommer erzählt diese Reise durch die Hochglanzwelt mit kühler Präzision und trockenem Witz. Hinter der Pose aus Hedonismus und Exzess wird Trauer sichtbar, eine alte Wunde, die sich nicht wegfeiern lässt. Ein Roman über Status, Selbstinszenierung und die Frage, wie viel Identität übrig bleibt, wenn alles zur Performance wird." - Tassilo Dicke, FAZEmag "Ein Buch, in dem es wenig Erlösung gibt aber unglaublich gute, spitzfindige Beobachtungen über die Gesellschaft - nicht nur der Reichen, sondern der Party People." - Wolfgang M. Schmitt, Literaturclub SRF Kultur "Stefan Sommer ist ein famoser Kurzroman geglückt, der sich wie ein Update von Bret Easton Ellis liest. Er liefert treffende Beschreibungen der Auswüchse unserer verrückten Gesellschaft. Und mit Fortdauer der Handlung entwickelt er ein Herz. Unter der zynischen Oberfläche ist 'Partypeople' eine schöne Erzählung über Trauer, Freundschaft und die Suche nach Liebe." - Sebastian Fasthuber, FALTER



