- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > History
- > regional history
Description
(Text)
Hemma war eine der reichsten Frauen ihrer Zeit. Bis heute wird sie in Kärnten als Volksheilige verehrt, zahlreiche Legenden ranken sich um ihre Gestalt. Hemmaland, Hemma-Pilgerweg, Hemma- Stein, Hemma-Augensegen: Fast tausend Jahre nach ihrem Tod ist die erst 1938 heilig gesprochene Gräfin Hemma in ihrem Kerngebiet, dem Gurktal, überall präsent. Da ihr Mann und ihre Söhne vor ihr starben, gründete sie in Gurk ein Nonnenkloster, das sie mit reichem Besitz ausstattete. Das Land der Hemma hat eine interessante Geschichte: Der Gurker Dom ist das Wahrzeichen des Tals, Schloss Straßburg und zuletzt Schloss Pöckstein waren Bischofssitze, das jährliche Kranzelreiten mit dem Wettlauf um die Jungfrau ist ein einzigartiges Brauchtumsfest in Österreich; in Straßburg wurden noch Mitte des 18. Jahrhunderts verurteilte Hexen und Zauberer hingerichtet. Werner Sabitzer beschreibt die Geschichte des Gurktals anhand der Burgen, Schlösser und Ruinen, er schildert Bräuche und kuriose Besonderheiten und zeichnet die Porträts bedeutender historischer Persönlichkeiten. Es sind Geschichten, die einen tiefen Einblick in die Lebenswelt vergangener Jahrhunderte in einem heute eher ruhigen Tal vermitteln.
(Author portrait)
Werner Sabitzer, MSc, geboren 1956 in St. Veit an der Glan, Kärnten, ist Öffentlichkeitsarbeiter im Bundesministerium für Inneres, Fachjournalist und seit 1988 Chefredakteur des Fachmagazins Öffentliche Sicherheit. Zu seinen Schwerpunkten zählen polizei- und kriminalhistorische Themen. Er ist in Weitenfeld im Gurktal aufgewachsen und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte und den Besonderheiten des Gurktals.



