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Description
Das Wesen der musikalischen Moderne ist ohne Theodor W. Adornos 1949 erschienene "Philosophie der neuen Musik" nicht zu begreifen und deren Geschichte kaum zu erzählen. Denn das Buch hinterließ eine tiefe Spaltung in der Musikhistoriografie der Nachkriegszeit, die es heute nurmehr als Zeugnis ideologischer Grabenkämpfe interessant erscheinen lässt.Im Mittelpunkt seiner Rezeption stand zwar die Polarität der Begriffe "Fortschritt" und "Restauration" (bzw. "Reaktion"), doch wurde dabei der philosophische Kontext und die herausfordernde Radikalität von Adornos Methodik selten berücksichtigt. Gerade durch deren polemisch geschärfte Zuspitzung jedoch gewinnt die "Philosophie" ein Reibungspotenzial, das den lebendigen Diskurs bis in die heutige Zeit hinein wachhält.Mehr als 75 Jahre nach dem ersten Erscheinen von Adornos "Philosophie" und ihrer reizbaren Wirkungsgeschichte richtet der Band in philosophischen und musikhistorischen Einzelstudien neue Fragen an Adornos Schrift und allgemeiner an seine Musikästhetik. Mit ihnen soll nicht nur die wissenschaftliche Einordnung des Buches innerhalb der Adorno-Forschung aktualisiert, sondern zugleich eine fruchtbare Perspektive auf dessen vermeintliche Intransigenz eröffnet werden.Mit Beiträgen von Christoph Haffter, Gunnar Hindrichs, Tobias Janz, Susanne Kogler, Claus-Steffen Mahnkopf, Matteo Nanni, Nicolai Rhyn, Matthias Schmidt und Nikolaus Urbanek.



