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Description
(Text)
"Richtig idiotisch, wie ich euch liebe, wenn ihr euch gut versteht." Birger Sellin"(...) das Genre Zivilisation entsteht überhaupt erst, wenn Begriffe wie autistisch ins Wörtlichsein gedrängt werden. Jede spontane oder gewaltsam-rasche Neuverteilung von Wörtlichkeit wirkt logischerweise immer zivilisationsgefährdend (...)" Clemens J. SetzDieses Buch enthält drei Vorlesungen, die sich eher paradoxen Aspekten des Schreibens zuwenden: Das seltsame Schicksal poetischer oder autobiografischer Literatur, die von "nonverbal autistischen" Menschen geschrieben wurde. Die schwer fassbare literarische Qualität der Peinlichkeit. Und zuletzt die Frage, warum ausgerechnet Nebendinge, die nichts mit einer Erzählung zu tun haben, so viel mit der Erzählung zu tun haben.THEORIE & PRAXIS - die Reihe:Wir schreiben, lesen, erzählen, sprechen, experimentieren, forschen und lehren. Wir bewegen uns durch literarische Produktionsräume, erproben Techniken und Formen. Wir beobachten die Gegenwartsliteratur, ihre Entstehung, Vermittlung und Rezeption. Wir erschließen Kontexte der Jetztzeit. In dieser Schriftenreihe buchstabieren wir Methoden, Poetiken, Werkprozesse und Inszenierungen des literarischen Schreibens durch. Regelmäßig erscheinen neue Bände, die sich essayistisch, literarisch oder auch wissenschaftlich mit den für das Literaturinstitut Hildesheim zentralen Fragen auseinandersetzen.
(Author portrait)
Clemens J. Setz, geb. 1982 in Graz, wo er Mathematik und Germanistik studierte. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter als Übersetzer und freier Schriftsteller in Wien. 2011 wurde er für seinen Erzählband "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Zuletzt wurde er mit dem Georg-BüchnerPreis 2021 und dem Österreichischen Buchpreis 2023 geehrt.



