Bist du bei Sinnen oder philosophierst du noch? : Die Logotherapie Viktor Frankls und der Wert der Sinnfrage (libri virides)

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Bist du bei Sinnen oder philosophierst du noch? : Die Logotherapie Viktor Frankls und der Wert der Sinnfrage (libri virides)

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  • 商品コード 9783689110017

Description

Das Buch befasst sich mit einer philosophischen Einbettung der Logotherapie und Existenzanalyse, der sinnzentrierten Therapie nach Viktor Frankl. In einem ersten Kapitel werden die für die Therapieform zentralen Begriffe 'Logotherapie', 'Existenzanalyse' sowie 'phänomenologische Analyse' geklärt sowie auf das Existenzverständnis der Existenzanalyse eingegangen, anhand zentraler Begriffe wie Transzendenz, Freiheit, Verantwortung und die 'Lebensfragen'. Das zweite Kapitel widmet sich der logotherapeutischen Dimensionalontologie. In einem ersten Abschnitt wird diese Anthropologie Frankls im lebensweltlichen Kontext erläutert und in einem zweiten Teil wird anhand der Philosophie Max Schelers der philosophische Bezug hergestellt: hier werden insbesondere Begriffe wie Personsein, Geist, die dimensionale Differenzen im Menschen sowie die Gegenstandsfähigkeit erläutert. Das folgende Kapitel behandelt die logotherapeutische Ethik. Auch hier wird ein erster Teil die Werte- und Sinnlehre der logotherapeutischen Praxis vorstellen, um in einem zweiten Teil eine philosophische Begründung vorzunehmen, beginnend mit Kants Apriori, anschließend Husserls und Schelers Erweiterung dessen; hier werden insbesondere das Wertfühlen und die Emotionalität in Bezug zur Werterschauung in den Vordergrund gestellt. Das vierte Kapitel behandelt das Thema der Freiheit. Auch hier wird in einem ersten Abschnitt die Freiheit nach logotherapeutischem Verständnis erläutert. Der zweite Abschnitt wird einen Dialog der Logotherapie mit Husserls phänomenologischer Methode darstellen: hier wird zunächst die natürliche Einstellung in Dialog mit den Determinanten im logotherapeutischen Verständnis gebracht, anschließend wird Husserls Epoché mit der logotherapeutischen Freiheit in Beziehung gesetzt und zuletzt wird die Habitualisierung der praktischen Deutung von Epoché in Verbindung zur Sinnverwirklichung der Logotherapie gebracht werden. Im letzten Kapitel wird das Thema der Begegnung behandelt. Auch hier wird zunächst die Beziehungshaftigkeit in der Logotherapie vorgestellt und im Anschluss eine philosophische Begründung anhand der Dialogphilosophie Martin Bubers erfolgen, um in einem letzten Teil mit der praktischen Epoché nach Natalie Depraz die Logotherapie zu inspirieren. Thérèse Gräff ist derzeit Promovierende in Deutscher und Französischer Philosophie an der Fakultät für Humanwissenschaften der Prager Karls Universität. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit der Frage nach der Genese von Sinn anhand einer grenzleiblich-phänomenologischen Auseinandersetzung mit der Oikologie Sepps und der Differenzphilosophie Deleuzes. Sie forscht in dem Zusammenhang unter anderem auch über die Leibphilosophie Nietzsches, die Bewegung der Neuen Materialismen und die Konzeptualisierung eines 'Ethos des Grenzgangs'. Die Dissertation ist die Fortsetzung ihrer Masterarbeit zur philosophischen Einbettung der Logotherapie Frankls, im Sinne der Vertiefung der Frage nach Sinnsetzung und Sinngenese. Zudem unterrichtet Gräff derzeit Masterstudierende ihres Studienprogramms zur Philosophie der Kunst und zu Deleuzes Differenzdenken. Neben ihrer Dissertation arbeitet Gräff als Lehrerin im Fach Deutsch und Kommunikation an einem tschechischen Gymnasium und beschäftigt sich hierbei insbesondere um die Ausarbeitung einer philosophischen Praxis mit den Kindern, anhand der Thematisierung von z.B. Digitalisierung, Politik und Persönlichkeitsentfaltung. Im Bachelor studierte sie Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kindheitspädagogik und befindet sich derzeit in einer dreijährigen Weiterbildung in Logotherapie und Existenzanalyse. Sie arbeitete bereits in verschiedenen sozialen Einrichtungen, zuletzt als Kunstlehrerin an einer bilingualen Montessorischule in Prag. Gräffs Forschung investiert sich hauptsächlich in die Grenzgebiete von Philosophie, (Kunst-)Pädagogik und therapeutischer Haltung in ihrem Verhältnis und ihrer gegenseitigen Befruchtung, mit dem Ziel einer theoretischen und praktischen Ausarbeitung eines relationalen Ethos.

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