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Description
Psychische Prozesse finden nicht isoliert statt. Menschen leben in sozialen Zusammenhängen, handeln in Interaktion mit anderen und entwickeln ihr Selbstverständnis im Austausch mit ihrer Umwelt. Dennoch werden diese sozialen Bedingungen in vielen Bereichen der Psychologie häufig nur beiläufig oder als externe Störvariablen behandelt. Das Individuum erscheint als analytisch isolierbare Einheit, deren Leistung unabhängig vom sozialen Kontext untersucht werden kann. Das Buch zeigt anhand von Befunden aus Psychologie und Nachbardisziplinen, dass zentrale Phänomene der Allgemeinen Psychologie wie Erinnern, Denken, Emotion oder Identitätsbildung nur unzureichend verstanden werden, wenn ihr sozialer Anteil unterschätzt wird. Psychische Prozesse entstehen in sozialen Praktiken, werden kommunikativ mitgeformt und sind kulturell eingebettet. Der soziale Anteil gehört dabei konstitutiv zum Gegenstand selbst. Das Werk richtet sich an Forschende und Lehrende der Allgemeinen, Sozial- und Theoretischen Psychologie, an Studierende sowie an ein wissenschaftlich interessiertes Publikum.
1. Einleitung.- 2. Das Gedächtnis als sozialer Prozess.- 3. Wahrnehmung als soziales Phänomen.- 4. Soziale Spielregeln des Denkens.- 5. Das kollektive Ich.- 6. Motivation als soziales Phänomen.- 7. Emotion zwischen individueller Erfahrung und sozialer Rahmung.- 8. Transgenerationale Weitergabe von Trauma und Resilienz.- 9. Methodische Konsequenzen, Grenzen und offene Fragen einer sozial erweiterten Psychologie.
Felicitas Auersperg, geboren 1989 in Wien, ist Psychologin und lehrt und forscht im Bereich der Allgemeinen Psychologie und Experimentalpsychologie.
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