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Description
Science-Fiction umfasst als Genre spannende Möglichkeiten, in den präsentierten Zukunftsszenarien auch Bedingungen personaler Identität und insbesondere Genderrollen neu zu denken und Alternativen zu entwerfen. Science-Fiction kann daher als eine visionäre Folie dienen, gängige und tradierte Auffassungen von Identität und Gender aus einer anderen Perspektive in den Blick zu nehmen und kritisch zu reflektieren. Da sich mithilfe der Science-Fiction entsprechend gesellschaftliche Strukturen und Rollenstereotype hinterfragen lassen, wird sie auch und gerade in feministischen Diskursen als utopisches, dystopisches oder quasi deskriptives, beschreibendes Medium genutzt. Der Sammelband nimmt die Themenkomplexe Gender, Identität und Feminismus in der Science-Fiction interdisziplinär in den Blick.
.- Teil I Above Anstelle einer Einleitung. ANGABEN ZUM LOGBUCH DER MULTIDENTITÄT CM.DT.M.TI.
.- 1. Toni Loh: Above the World und Beyond Binary Stars oder Wie wir mit Science-Fiction patriarchale Kategorien überwinden lernen können.
Teil II Gestalterische Technik. AUSZUG AUS NANOBOTS-KOLLEKTIVAUFZEICHNUNG, MULTIDENTITÄT CM.DT.M.TI; RAUMSCHIFF BEYOND.
.- 2. Nadine Lahn: Künstliche Intelligenz als Spiegelbild des Menschen? Oder andersherum. Identitätsreflexionen im Science-Fiction-Film Das Haus (2021).
.- 3. Marie-Hélène Adam: Das Künstliche, das Menschliche und das Konstrukt von Liebe: Weiblicher Blick, Identität und Erinnerung in Ich bin dein Mensch (2021).
.- 4. Lucas Alt: Hard-boiled reloaded: Durchkreuzte Körperlichkeit und fluide Gender-Konzepte in Tom Hillenbrands Science-Fiction-Thriller Hologrammatica (2018).
.- 5. Andreas Böhn: Künstliche Intelligenz, Identität und Gender in Emma Braslavskys Roman Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten (2019).
.- 6. Mousa Dzekem: Vom normalen zum erweiterten Menschen: Ein neues Paradigma der Koexistenz von Wissenschaft und lebendiger Welt in Freestyler (2016) von Katja Brandis.
.- Teil III Vermittelnde Technik. AUSZUG AUS NANOBOTS-KOLLEKTIVAUFZEICHNUNG, MULTIDENTITÄT CM.DT.M.TI; RAUMSCHIFF BEYOND.
.- 7. Natalia Blum-Barth: Jenseits des Feminismus und Transhumanismus: Zur Identität der Figuren in Stanislaw Lems Roman Solaris (1961).
.- 8. Christine Mielke: I m not much of a man . Ein kultursemiotischer Blick auf trans*Sein in The Rocky Horror Picture Show (1973/1975) im Kontext des Science-Fiction-Genres.
.- 9. Jessica Langenstein: Zwischen autoerotischer Dimensionsreise und queerfeministischer DIY-Praxis: Lina Ehrentrauts Comic Melek + Ich (2021) als Reflexion über Identität, Körper und Selbstliebe.
.- 10. Michael Kühler: Personale Einheit in symbiotischer Existenz? Identität, Verantwortung und Gender in Science-Fiction am Beispiel der symbiotischen Spezies Trill in Star Trek.
.- 11. Maren Behrensen: Engineering Gender: Trans Conceptions in A Half-Built Garden (2023).
.- Teil IV Beyond Anstelle eines Nachwortes. AUSZUG AUS NANOBOTS-KOLLEKTIVAUFZEICHNUNG, MULTIDENTITÄT CM.DT.M.TI; RAUMSCHIFF BEYOND.
.- 12. Aiki Mira: Mehrstimmigkeit und Widerstand: Science Fiction als queer*feministische Praxis.
Toni Loh hat eine Professur für Angewandte Ethik, insbesondere Ethik und Transformation, an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (Zentrum für Ethik und Verantwortung und Fachbereich 06 Sozialpolitik und Soziale Sicherung)..
Marie-Hélène Adam ist wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Koordinatorin der medien- und kulturwissenschaftlichen Ergänzungsbereiche am Institut für Germanistik des KIT.
Isabella Hermann ist Politikwissenschaftlerin und untersucht, wie die Science-Fiction aktuelle Diskurse rund um Zukünfte und neue Technologien prägt und reflektiert.
Michael Kühler ist Professor für Angewandte Ethik der gesellschaftlichen Verantwortung an der Fachhochschule Dortmund.



