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Description
In einer Zeit multipler Krisen und fortschreitender Digitalisierung gewinnt das Prinzip der Nachhaltigkeit auf individueller, organisationaler und gesellschaftlicher Ebene an neuer Relevanz. Wie können Menschen in einer digitalisierten Welt resilient bleiben und nachhaltig lernen? Wie gelingt es Organisationen, nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und ökonomisch nachhaltig zu handeln und dabei den digitalen Wandel zu nutzen statt ihm zu erliegen? Welche Verantwortung trägt die Gesellschaft insgesamt in diesem Spannungsfeld?
Der Sammelband beleuchtet interdisziplinär die komplexen Wechselwirkungen zwischen Nachhaltigkeit und Digitalisierung aus psychologischer, pädagogischer sowie kommunikations-, wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftlicher Perspektive. Die Beiträge liefern wertvolle Impulse für integrierte Lösungsansätze sowie Erkenntnisse über Individuum, Organisation und Gesellschaft zum Thema Nachhaltigkeit in Wissenschaft und Praxis.
Vorwort.- Nachhaltigkeit: Ein auf individueller, organisationaler und gesellschaftlicher Ebene verankertes und vernetztes interdisziplinäres Konzept.- Teil 1: Facetten der Nachhaltigkeit auf der Ebene von Individuen.- Das Präsentismusklima in öffentlichen Organisationen - Eine Herausforderung für soziale Nachhaltigkeit in modernen Arbeitswelten?.- Pädagogisch-psychologische Ansatzpunkte zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung eines bewegungs- und sportbezogenen Lebensstils im Sportunterricht.- Silver Worker zur Sicherung nachhaltiger Beschäftigung in einer digitalisierten Welt.- Klimabezogenes Stresserleben und informationsorientierte Mediennutzung in Zeiten multipler Krisen.- Teil 2: Nachhaltigkeit in Organisation, Kommunikation und Bildung.- Nachhaltigkeit im Marketing: notwendiger Hygienefaktor, dauerhafter Wettbewerbsvorteil oder obsolet nach Peak-Woke?.- Interkulturelle Nachhaltigkeit. Diskursveränderungen durch die ersten zehn Jahre der Sustainable Development Goals (2015 bis 2025).- Nachhaltiges Personalmanagement: Zwischen ökonomischer Logik, normativer Orientierung und praktischer Umsetzung.- Digitales Lernen als nachhaltiges Lernen?.- Teil 3: Gesellschaftliche und kulturelle Dimensionen von Nachhaltigkeit.- Individuelle Nachhaltigkeitspositionierungen und organisationale (Sub)Kulturen Empirische Erkenntnisse und konzeptionelle Erweiterung.- Nachhaltig fremd. Zur funktionalen Dysfunktionalität der Nachhaltigkeitssemantik.- Doppelte Dividende oder zweifache Herausforderung Auswirkungen der Digitalisierung auf die Umwelt am Beispiel der EU.
Prof. Dr. Stephan Kaiser ist Inhaber der Professur für Personalmanagement und Organisation an der Universität der Bundeswehr München und im Vorstand des Instituts Organization, Strategy & People . Er hat in Regensburg und an University of Wales, Swansea, studiert. Nach Promotion und Habilitation an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt liegen seine Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Personalmanagement, Organisation und Unternehmensführung mit Fokus auf digitalisierte Arbeitswelten. Er ist einer der Sprecher des Forschungszentrums Individuum und Organisation in der digitalisierten Gesellschaft und engagiert sich in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien, u. a. als Leiter des Arbeitskreises Personal und Arbeit der Schmalenbach-Gesellschaft e.V. und im Vorstand des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultätentags.
Prof. Dr. Bernhard Ertl ist Professor für Lernen und Lehren mit Medien an der Universität der Bundeswehr München. Er arbeitet in mehreren Forschungsprojekten an der Konzeption und Evaluation von Lernmethoden im Kontext technologieunterstützten Lernens, z. B. kognitive Werkzeuge zur Unterstützung des gemeinsamen Wissenskonstruktion, sowie zur Förderung der Chancengleichheit im Bereich MINT. Ergänzt wird dieser interventionelle Fokus durch eine metaanalytische Perspektive, z. B. in einem DFG-geförderten Projekt zu Interessen und Karrierewahl.
Prof. Dr. Julia A. M. Reif ist Professorin für Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität der Bundeswehr München. Sie ist Mitglied und Sprecherin des Forschungszentrums INDOR. Ihre Forschung umfasst Themen wie Motivation und Verhaltensregulation in organisationalen und wirtschaftlichen Kontexten, einschließlich Genderunterschieden in Verhandlungssituationen, Beziehungsregulation in ökonomischen Entscheidungen, Team-Adaptivität sowie Gesundheit und Stress in modernen Arbeitsumgebungen.



