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Description
Die qualitative-rekonstruktive Studie widmet sich aus einer organisationspädagogischen und organisationssoziologischen Perspektive tiefergehend dem Thema Führung als soziale Praxis im Organisationstyp der sozialen personenbezogenen Dienstleistungsorganisationen. Grundlegend für die Gegenstandskonzeption der Forschungsarbeit ist ein Führungsbegriff, der Führung als soziale Praxis versteht, die nicht einseitig auf Eigenschaften oder Handlungen eines Führenden reduziert werden kann, sondern als sozialer Interaktionsprozess verstanden werden muss, in welchem die Rollen des Führenden und Geführten situativ jeweils immer wieder neu bestimmt werden müssen. Anhand von 17 Interviews mit Führungskräften aus 4 unterschiedlichen sozialen Organisationen, die seit maximal 5 Jahren eine formale Führungsposition innehaben, konnten vier sinngenetische Typen unterschiedlicher Führungsmodi rekonstruiert werden. Zudem wurde ein inter- und innerorganisationaler Vergleich realisiert, der empirische Einblicke in die Führungspraxis in unterschiedlichen sozialen personenbezogenen Dienstleistungsorganisationen bietet.
Vom Führen und Geführtwerden das Phänomen Führung.- Führung ein vielschichtiges Phänomen im Kontext gesellschaftlicher
Entwicklungen.- Führung als sozialer Prozess Stand der Forschung,Forschungsdesiderata und Begriffsbestimmung.- Die praxeologische Wissenssoziologie als Zugang zu
Führungspraktiken in Organisationen.- Zum Diskurs des Führungslernens im Kontext von Führungsentwicklung.- Organisation und Führung.- Soziale personenbezogene Dienstleistungsorganisationen ein Blick auf einen besonderen Organisationstyp.- Methodologische Grundlagen und forschungsmethodisches Vorgehen.- Die dokumentarische Methode zur Rekonstruktion impliziter Führungsorientierungen.- Der empirische Zugang zu den Organisationen und zur Führungspraxis.- Einblick(e) in die Führungspraxis: empirischer Teil der Untersuchung.- Differierende Orientierungen im Führungshandeln vergleichende Maximalkontrastierungen.- Geteilte Orientierungen im Führungshandeln vergleichende
Minimalkontrastierungen.- Die referenzierende Interpretation als methodische Ergänzung zur Erfassung der Differenz von Kommunikativität und Konjunktivität und ihrer Relationierung in Organisationen.- Zusammenfassung der Ergebnisse der referenzierenden Interpretationen.- Reflexion des Forschungsprozesses.- Schlussbetrachtung.- Ausblick: Grenzen der Arbeit, Implikationen für zukünftige Forschungsprojekte und abschließende Bemerkungen.- Literatur- und Quellenverzeichnis.
Maike Tobies-Jungenkrüger ist Abteilungsleitung bei der Stadt Ulm. Sie verantwortet die Abteilung KITA mit über 500 Mitarbeitenden und ist zuständig für die gesamtstädtische Kindertagesbetreuung in Ulm.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Führungsforschung, Führung als soziale Praxis in sozialen Organisationen sowie im Bereich der Organisationsentwicklung und Organisationsberatung und einer qualitativ-rekonstruktiven (Organisations-)Forschung



