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Description
Die zunehmende Komplexität gesellschaftlicher Herausforderungen verlangt ein Umdenken in der wissenschaftlichen Praxis. Klassische, monodisziplinäre Forschungsansätze, in denen Forscher:innen ihre Zielgruppen primär als Datenlieferant:innen oder Forschungsobjekte betrachten, stoßen an ihre Grenzen. Konzepte wie Partizipation und Transdisziplinarität gewinnen zunehmend an Bedeutung. Partizipation in der Forschung bedeutet, nicht über, sondern mit Menschen zu forschen und zwar jenen Menschen, die von einem Forschungsthema direkt betroffen sind. Transdisziplinarität bezieht sich auf die Struktur des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses selbst. Sie überschreitet disziplinäre Grenzen und integriert neben wissenschaftlichem auch praktisches, erfahrungsbasiertes sowie lokales Wissen.
Der vorliegende Sammelband rückt erkenntnis- und wissenstheoretische Perspektiven auf partizipative Forschung sowie Transdisziplinarität in den Mittelpunkt, diskutiert methodologische Überlegungen zur Anwendung dieser beiden Konzepte und beleuchtet ihre Chancen und Herausforderungen.
Erkenntnis-und wissenstheoretische Zugänge zu partizipativer Forschung und Inter-bzw. Transdisziplinarität.- Methodologische Überlegungen zu partizipativer Forschung und Inter- bzw. Transdisziplinarität: Konkrete Zugänge aus Forschungsprojekten.- Chancen und Herausforderungen von partizipativer Forschung und Inter- bzw. Transdisziplinarität anhand konkreter Beispiele.
Manuela Perchtaler, Senior Researcher, Institute for Applied Research on Ageing, Fachhochschule Kärnten.
Carla Küffner, Professur für Handlungsfelder der Disability and Diversity Studies, Fachhochschule Kärnten.
Christine Dullnig-Pichler, Professur für Soziologie der Disability and Diversity Studies, Studiengangsleitung Joint Master Active Ageing and Age-Friendly Society und Leitung Department ISAC des Institute for Applied Research on Ageing, Fachhochschule Kärnten.



