Full Description
Dieses Buch zeigt auf Grundlage einer bundesweiten IKPE-Erhebung, wie Kommunen dialogorientierte Bürgerbeteiligung systematisch gestalten können und entwickelt daraus zentrale Schlussfolgerungen für die kommunale Praxis.
Die Kommunen stehen vor der Aufgabe, Bürgerbeteiligung zugleich breiter aufzustellen, klarer zu strukturieren und demokratiepolitisch wirksamer zu gestalten. Zugleich bleibt unklar, wie Beteiligung tatsächlich wahrgenommen wird, welchen Stellenwert sie in den Verwaltungsstrukturen einnimmt und wie konsequent sie geplant, umgesetzt und evaluiert wird. Viele Kommunen haben Schwierigkeiten, partizipative Prozesse jenseits formaler Instrumente konsistent zu entwickeln, zu implementieren und dauerhaft zu verankern.
Gernot Herzer zeigt, wie informelle Beteiligungsformate aktuell in deutschen Kommunen praktiziert werden, welche Faktoren zum Erfolg beitragen und wo klar erkennbare Entwicklungsbedarfe bestehen. Durch die Verbindung empirischer Befunde, theoretischer Rahmungen und praxisnaher Empfehlungen entwickelt er einen umfassenden Ansatz zur Weiterentwicklung von Bürgerbeteiligung. Er macht sichtbar, wie Kommunen deliberative Prozesse stärken, Beteiligungskulturen fördern und informelle Beteiligungsformen strategisch in Entscheidungsprozesse integrieren können.
Contents
2. Einleitung
3. Ergebnisse der statistischen Datenanalysen
3.1 Beschreibung der Stichprobe und des Vorgehens
3.2 Deskriptive Datenanalysen
3.2.1 Alter der Befragten
3.2.2 Geschlecht der Befragten
3.2.3 Verteilung der Befragten nach Bundesländern
3.2.4 Berufliche Qualifikation der Befragten
3.2.5 Verwaltungsstruktur der Kommunen im Sample
3.2.6 Einwohnerzahl der befragten Kommunen und Landkreise
3.2.7 Ergebnisse zum Stand der Bürgerbeteiligung in den Kommunen
3.2.8 Strukturen der Beteiligungspraxis
3.2.9 Zielgruppen und Adressat: innen für Bürgerbeteiligung
3.2.10 Zweck, Merkmale, Planung, Umsetzung und Nachbereitung von Bürgerbeteiligung
3.2.11 Dialogorientierung
3.2.12 Grad und Stufen der Beteiligung
3.2.13 Stand der Organisation und Umsetzung von Beteiligung
3.2.14 Berücksichtigung (Umsetzung) der Merkmale der Bürgerbeteiligung
3.2.16 Planung von Bürgerbeteiligung
3.2.17 Umsetzung der Bürgerbeteiligung
3.2.18 Nachbereitung von Bürgerbeteiligung
3.2.19 Wirkung von Bürgerbeteiligungen auf die Verwaltung
3.3 Induktive Datenanalysen - Schließende Statistik
3.3.1 Aussagen zum Zweck der Beteiligung
3.3.2 Methodeneinsatz in der Bürgerbeteiligung
3.3.4 Stand der Umsetzung von Bürgerbeteiligung in den Kommunen
3.3.5 Zusammenhänge zwischen den Variablen
3.3.6 Beantwortung der Aussagen im Zusammenhang mit dem Alter
3.3.7 Beantwortung der Aussagen im Zusammenhang mit dem Geschlecht
3.3.8 Beantwortung der Aussagen im Zusammenhang mit der beruflichen Qualifikation
3.3.9 Beantwortung der Aussagen im Zusammenhang mit der Verwaltungsstruktur
3.3.10 Alter als Einflussvariable
3.3.11 Einwohnerzahl als Einflussvariable
3.3.12 Dialogorientierung als Einflussvariable
3.3.13 Ergebnisse der Beteiligung und deren Wirkung auf die Verwaltung als Einflussvariable
3.3.14 Verwaltungsstruktur als Einflussvariable
3.3.15 Zahl der Bürgerbeteiligungen
3.3.16 Einflussvariable auf die Bürgerbeteiligung
3.4 Qualitative und quantitative Inhaltsanalysen
3.4.1 Quantitative und quantitative Inhaltsanalyse der Oberkategorien „Zentrale Schwierigkeiten kommunaler Bürgerbeteiligung"
3.4.2 Quantitative und quantitative Inhaltsanalyse der Oberkategorien - Zentrale Erfolgsfaktoren kommunaler Bürgerbeteiligung
3.4.3 Quantitative und quantitative Inhaltsanalyse Oberkategorien - Potenziale der Bürgerbeteiligung
3.5 Zusammenfassungen der Ergebnisse
3.5.1 Deskriptive Datenanalysen
3.5.2 Ergebnisse zum Stand der Bürgerbeteiligung in den Kommunen
3.5.3 Organisation der Bürgerbeteiligung in den kommunalen Verwaltungen
3.5.4. Zweck, Merkmale, Planung, Umsetzung und Nachbereitung von Bürgerbeteiligung
3.5.6 Tests auf Unterschiede der Mittelwerte mittels T-Test und Varianzanalyse 3.5.6.1 Einfluss der Verwaltungsstruktur auf die Antworten
3.5.7 Qualitative Datenanalysen - Zentrale Erfolgsfaktoren kommunaler Bürgerbeteiligung
3.5.8 Qualitative Datenanalysen - Zentrale Schwierigkeiten kommunaler Bürgerbeteiligung
3.5.9 Qualitative Datenanalysen - Potenziale der Bürgerbeteiligung
4. Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen
4.1 Schlussfolgerungen aus den deskriptiven Analysen
4.1.1 Berufsabschlüsse
4.1.2 Zweck (Grad) der Beteiligung
4.1.3 Stellenumfang
4.1.4 Zahl der Beteiligungsverfahren in 2023
4.1.5 Strukturen der Beteiligungspraxis
4.1.6 Zielgruppen und Adressat: innen für Bürgerbeteiligung
4.1.7 Grad und Stufen der Beteiligung
4.1.8 Stand der Organisation und Umsetzung von Beteiligung
4.1.9 Nachbereitung von Bürgerbeteiligung
4.2 Schlussfolgerungen aus den induktiven Datenanalysen
4.2.1 Zweck (Grad) und dem Methodeneinsatz in der Bürgerbeteiligung
4.2.2 Stand der Umsetzung von Bürgerbeteiligung
4.2.3 Das Alter als Einflussvariable
4.2.4 Dialogorientierung
4.2.5 Ergebnisse von Beteiligung
4.2.6 Einfluss der Einwohnerzahl
4.2.7 Einfluss der Verwaltungsstrukturen
4.3 Schlussfolgerungen aus den qualitativen Analysen
4.3.1 Potenziale der Bürgerbeteiligung
4.3.2 Zentrale Schwierigkeiten kommunaler Bürgerbeteiligung
4.3.3 Zentrale Erfolgsfaktoren kommunaler Bürgerbeteiligung
5. Ausblick



