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Description
Der Begriff Overtourism ist seit 2018 verbreitet, jedoch fehlt bislang eine einheitliche Definition, weshalb er in der Forschung oft über umstrittene Tragfähigkeitsmodelle quantitativ beschrieben wird. Dieses Buch zeigt, dass Overtourism einerseits als konfliktgeladenes, politisches Phänomen verstanden werden kann, andererseits aber auch als scheinbar objektives Schreckgespenst der Tragfähigkeit, das gesellschaftliche Auseinandersetzungen depolitisiert. Im Vergleich von theoretischen Konzepten (Teil A) und realen Protestbewegungen in europäischen Städten (Teil B) wird so das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Fundierung und gelebter Konfliktpraxis sichtbar.
Teil A. Tragfähigkeit: Konstruktionen.- Verelendet.- Gestresst.- Rückläufig.- Feindselig.- Entfremdet.- Teil B. Konflikträume:Erkundungen in Venedig, Prag und Barcelona.- Exkurs
Konflikte und Krise.- Venedig.- Prag.- Barcelona.
Marta Torres Ruiz hat Architektur an der Technischen Universität Berlin studiert. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie als Architektin und Projektleiterin in verschiedenen Architekturbüros in Deutschland und Indien. Sie war Kollegiatin des DFG-Graduiertenkollegs Identität und Erbe , einem gemeinsamen Projekt der Technischen Universität Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. In diesem Rahmen promovierte sie über die Narrative und Diskursivierung von Transformationen in Städten im Zusammenhang mit dem Begriff des Overtourism.



