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Description
Der Band erklärt das Verhältnis von Medien und Terrorismus auf verständliche Weise. Zuerst wird der Begriff Terrorismus eingeordnet, dann folgen die unterschiedlichen Phasen mit den jeweiligen Akteuren im Kommunikationsprozess: von den kommunizierenden Terroristen zu den Formen und Inhalten der medialen Berichterstattung bis hin zu den Effekten der Medieninhalte. Ein Kapitel über ethische Anforderungen schließt den Band ab. Wie sollten die Medien angemessen über Terrorismus berichten und was können die Bürger tun?
Terrorismus kann als Kommunikationsstrategie verstanden werden, durch Gewaltakte oder deren Androhung politische und gesellschaftliche Reaktionen hervorzurufen. Medien schaffen dafür die nötige öffentliche Aufmerksamkeit. Waren es früher vor allem Angebote des traditionellen Journalismus, die Nachrichten über Anschläge verbreiteten, so können Terroristen heute durch Internet und Social Media selbst ein großes Publikum erreichen. Und auch Nutzerinnen und Nutzer verbreiten Material und Meinungen zu Anschlägen und Terrorgefahren. Sie sollten sich daher Gedanken über deren Wirkung machen und kritisch abwägen, welche Inhalte sie in die Öffentlichkeit bringen.
Einstieg: Anschläge zum Zuschauen.- Aufbau des Bandes.- Terrorismus als Kommunikation.- Kommunikation von Terrorgruppen.- Terrorismus in den Medien.- Effekte von Mediendarstellungen.- Ethische Anforderungen.- Fazit und Ausblick.
Dr. Tanjev Schultz ist Professor für Journalistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Dr. Liane Rothenberger ist Professorin und Inhaberin des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft am Institut für Kommunikationswissenschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.



