Full Description
Kerstin Discher nimmt auf Basis einer narrativen Analyse die Sichtweise junger Erwachsener auf den sozialstaatlichen Aktivierungsdiskurs in den Blick. Anhand biografischer Fallgeschichten verdeutlicht sie, wie junge Erwachsene im beruflichen Übergang auf die Anforderung der Employability - der Beschäftigungsfähigkeit im aktivierenden Sozialstaat - antworten. Der eigene Körper zeigt sich in den Narrationen dabei als bedeutsames Medium, den sozialstaatlichen und gesellschaftlichen Aktivierungsanforderungen zu begegnen. Die Studie ergänzt damit nicht nur die gesellschaftstheoretischen Debatten um Aktivierung und Employability um eine körpertheoretische Perspektive, sondern zeigt darüber auch die Relevanz des Körpers als Reflexionskategorie für (sozial)pädagogische Handlungsfelder auf.
Contents
Normative Anforderungen im sozialstaatlichen Aktivierungsdiskurs.- Hegemonietheoretische Perspektiven auf das Verhältnis von Subjekt und Diskurs.- Körper und Leib als Ausdruck der symbolischen Ordnung.- Narrationen als Subjektpositionierungen im Diskurs.- Biografische Fallgeschichten: Wie junge Erwachsene im beruflichen Übergang Subjektpositionen mit dem Körper ausfüllen, erfahren und bewältigen.



