Description
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Obwohl zwischen ländlichen und urbanen Räumen im Prinzip schon immer Wissensdisparitäten bestanden, erscheint eine weitere Marginalisierung von ländlichen Räumen im Zuge der Entwicklung zu einer Wissensgesellschaft als logische Konsequenz. Aus diesem Grund gilt es den Prozess des Wissenserwerbs aus der Perspektive eines ländlichen Raums genauer zu analysieren und dabei sowohl die Potenziale als auch die Grenzen für einen Wissenserwerb im ländlichen Raum aufzuzeigen. Erreicht wird dies durch die Abkehr von einem zu einfachen und universellen Wissensbegriff hin zu einem nuancierteren Verständnis von Wissen. Die vorliegende Dissertation zeigt dabei, dass auch in ländlichen Räumen Zentren des Wissens entstehen können, die eine Generierung von seltenem und hochrangigem Wissen ermöglichen.



