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Full Description
Wie gestaltete sich der Russischunterricht an österreichischen Gymnasien? Warum konnte sich Russisch in Österreich nicht als erste Fremdsprache etablieren? Diese Fragen stehen im Zentrum der vorliegenden Studie, die die Entwicklung des Russischunterrichts an allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) von 1946 bis 2016 untersucht. Nach vielversprechenden Anfängen nahm Russisch im Fremdsprachenkanon schließlich die Position einer Tertiärsprache ein und wird heute nur noch von wenigen Schüler/-innen gewählt. Die Arbeit schließt eine bedeutende Forschungslücke, indem sie die Geschichte des Russischunterrichts aus fachdidaktischer Perspektive rekonstruiert. Lehrpläne, Lehrbücher und Zeitzeugeninterviews werden analysiert, um die Ziele, Inhalte und Methoden des Unterrichts zu beleuchten. Das didaktische Berliner Modell dient dabei als methodische Grundlage. Neben der historischen Aufarbeitung liefert die Studie wertvolle fachdidaktische Erkenntnisse und konkrete Vorschläge für die zukünftige Gestaltung des Russischunterrichts in Österreich.
Contents
Kapitel 1: Einleitung - Teil 1: Russischunterricht und seine Erforschung - Kapitel 2: Forschungsüberblick zur Geschichte des Russischunterrichts in Österreich - Kapitel 3: Das Unterrichtsprofil des Russischen - Teil 2: Ontologische, epistemologische und methodologische Grundlagen der Studie - Kapitel 4: Sprachen- und bildungspolitische Rahmenbedingungen des Fremdsprachenunterrichts - Kapitel 5: Lehrbücher im Fremdsprachenunterricht - Kapitel 6: Mündliche Geschichte - Kapitel 7: Forschungsmethode - Teil 3: Analysen - Kapitel 8: Lehrplananalysen - Kapitel 9: Lehrbuchanalysen - Kapitel 10: Zeitzeugeninterviews - Teil 4: Resümee - Kapitel 11: Retrospektive Reflexion der Studie - Kapitel 12: Zusammenfassung und Ausblick



