Description
Diese Arbeit befasst sich mit dem Problem der alkoholisierten Verkehrsteilnahme mit einer nicht mehr zulässigen Blutalkoholkonzentration. Eine Verbesserung des geltenden. Maßnahmensystems im Falle alkoholisierter Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr könnte der "Alkohol-Interlock" leisten.
Diese Arbeit befasst sich mit der Verbesserung bzw. Ergänzung des geltenden Maßnahmensystems im Falle alkoholisierter Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr. Möglicherweise könnte der "Alkohol-Interlock" diese Verbesserung leisten, eine atemalkoholsensitive Wegfahrsperre für Kraftfahrzeuge, die einen alkoholisierten Fahrer von der Verkehrsteilnahme abhalten kann. Die Untersuchung beschäftigt sich zunächst mit der allgemeinen Wirkweise des Geräts und den möglichen Anwendungsbereichen. Nach der technischen Funktionsweise wird die Wirksamkeit des "Alkohol-Interlocks" anhand internationaler Erfahrungswerte beurteilt. Sodann wird die Ausgestaltung einer verkehrsrechtlichen Maßnahme behandelt, die den Einsatz der atemalkoholsensitiven Wegfahrsperre beinhaltet. Der Hauptteil der Untersuchung befasst sich mit den rechtlichen Möglichkeiten einer gesetzlichen Implementierung in das deutsche Verkehrsrecht.
Vorwort - Abkürzungsverzeichnis - Kapitel 1: Alkohol im Straßenverkehr - Kapitel 2: Der "Alkohol-Interlock" - Kapitel 3: Funktions- und Wirkweise - Kapitel 4: Das "Alkohol-Interlock"-Programm" - Kapitel 5: Einsatzmöglichkeiten - Kapitel 6: Empfehlung und Ausblick - LiteraturverzeichnisMichael Kärcher studierte Rechtswissenschaften an der Universität Mainz. Während dem Promotionsverfahren war er als Hilfskraft am Lehrstuhl Prof. Dr. Jan Zopfs und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in
internationalen Wirtschaftskanzleien in Frankfurt am Main tätig. Seit April 2024 absolviert er das Rechtsreferendariat in Waldshut-Tiengen.



