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Description
Führungskräften kommt in der Ausgestaltung von Fehlerkultur eine besondere Rolle zu. Die Auseinandersetzung mit Fehlerkultur erweist sich somit als Brennglas grundlegender führungsethischer Fragen. Die theologisch-führungsethische Untersuchung wählt ein exploratives Vorgehen, das sich der Lebenswelt verpflichtet weiß. Der Umgang mit und die Deutung von Fehlern wird zunehmend in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung erkannt und diskutiert. Fehlerkultur erweist sich allerdings nicht nur in unternehmerischer, sondern auch in ethischer Hinsicht als hoch relevant. In der Balancierung ökonomischer und humaner Interessen kommt der Führungskraft in Fehlerkultur eine besondere Rolle zu. Fehlerkultur erweist sich somit als Brennglas grundlegender führungsethischer Fragen, wie zum Beispiel dem Verhältnis von Wert- und Zweckrationalität in der Führungsinteraktion oder der verantwortungsvollen Ausübung von Führungsmacht. In ihrer theologisch-führungsethischen Untersuchung geht die Autorin der Frage nach, inwiefern Führungskräfte durch ihr Handeln in Fehlerkultur zur Entfaltungsmöglichkeit und Identitätsentwicklung des arbeitenden Menschen einen Beitrag leisten können. Angesichts einer bisher geringen (theologisch-)ethischen Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex wählt die Autorin einen lebensweltlich-problemaufwerfenden Zugang. Vorwort - 1. Ein paradigmatisches Beispiel - der VW-Abgasskandal - 2. Annäherungen an Fehlerkultur und Führung - 3. Methodik - 4. Führungshandeln im Spiegel von Fehlerkulturkonzepten aus der Managementliteratur - 5. Analyse der Fehlerkulturkonzepte und des gefordertem Führungshandelns - 6. Führung und Fehlerkultur im Spiegel (führungs-)ethischer Reflexionen - 7. Eine theologisch-führungsethische Reflexion auf zentrale Herausforderungen von Führung im Kontext von Fehlerkultur - 8. Systematischer Ertrag und weiterführende Fragen - 9. Literaturverzeichnis Myriam D. Wurm studierte Katholische Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und promovierte im Anschluss ebendort berufsbegleitend in der Theologischen Ethik. Nach einer Station in der kirchlichen Verwaltung wechselte sie in die Privatwirtschaft.



