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Description
Im Italien der langen 1970er-Jahre wandelte sich politische Gewalt tiefgreifend. Aus praxeologischer Perspektive analysiert die Studie Gewaltpraktiken der revolutionren Linken und autoritren Rechten, deren Deutungsmuster und soziale Kontexte sowie das Verhltnis zwischen Protestbewegungen und bewaffnetem Kampf.
Im Italien der langen 1970er-Jahre veränderte sich das Spektrum politischer Gewalt grundlegend. Ausgehend von einer praxeologischen Perspektive analysiert der Autor die Entwicklung, Differenzierung und Radikalisierung von Gewaltpraktiken im Milieu der revolutionären Linken und der autoritären Rechten zwischen 1968 und 1982. Die Untersuchung folgt einem chronologischen Aufbau und legt den Schwerpunkt nicht nur auf die Gewaltformen selbst, sondern auch auf die Deutungsmuster, Handlungslogiken und sozialen Strukturen, die diese hervorgebracht und legitimiert haben. Im Zentrum steht die Wechselbeziehung zwischen sozialen Bewegungen und klandestinem bewaffnetem Kampf sowie der Wandel politischer Gewalt unter dem Eindruck gesellschaftlicher Krisen. Ohne die Komplexität des Phänomens zu reduzieren, lädt die Studie dazu ein, politische Gewalt als historisch situierten, kulturell vermittelten und dynamischen Prozess zu verstehen.
Vorwort - Danksagung - Liste der Abkürzungen - 1 Einführung - 2 Diskurse, Praktiken und Kontexte: Theorien und Methoden der geschichtswissenschaftlichen Gewaltforschung - 3 Der Umbruch: Gewalt während und nach den Protestjahren (1968-1973) - 4 Nach dem "Boom": Gewalt in Krisenjahren (1973-1976) - 5 "Tage, die Jahre wert sind": Die Gewaltphänomene während der Bewegung von 1977 - 6 "Die enge Tür": Höhepunkt und Untergang der klandestinen Gewalt (1978- 1982) - 7 Fazit: historische Trends politischer Gewaltphänomene im Italien der 1970er Jahre - Literatur- und QuellenverzeichnisGiorgio Del Vecchio wurde 1991 in Italien geboren. Er studierte Neuere und Neueste Geschichte an den Universität Pisa und an der Freien Universität Berlin. Er wurde im September 2024 an der Universität Trier promoviert. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen auf politischer Gewalt und Terrorismus, Protest und sozialen Bewegungen.



