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Description
Portugal, die lusophonen Welten und Sachsen werden nicht als Ausgangspunkte für Sprachkontakte wahrgenommen. Menschen und Artefakte aus den portugiesischsprachigen Ländern und Territorien haben jedoch schon in der Frühen Neuzeit ihre Spuren in Sachsen hinterlassen. Ein neuartiger Forschungsblick reflektiert deren Ursprünge in den lusophonen Welten.
Lusophone Welten in Sachsen? Die sich weit über Portugal hinaus erstreckenden lusophonen Welten und Sachsen werden aufgrund ihrer Entfernungen nicht als primäre Ausgangspunkte für Sprachkontakte wahrgenommen. Dennoch haben Menschen und Artefakte aus den portugiesischsprachigen Ländern und Territorien auf vier Kontinenten spätestens seit dem 17. Jahrhundert ihre Spuren in Sachsen hinterlassen. Ein interdisziplinär ausgerichteter, neuartiger Forschungsblick zu den Ursprüngen der Spuren in den lusophonen Welten kann eine bis dato verschollene Romania der Neuzeit zum Vorschein bringen.
Ralf Michael Christoph / Maria Lieber: Einleitung oder die lusophonen Welten in Sachsen - Lusophon anmutende Welten in Artefakten aus Übersee - Christoph Oliver Mayer: Portugiesisch als Sammlungsparadigma? Zur Taxonomie von Dresdner Kunstsammlungen vor 1700 - Ralf Michael Christoph / Josephine Klingebeil: "Este livro tem escripto todas as Contas dos Razas Gentios e Reis Mouros que passarão neste Mundo" - Mscr.Dresd.F.61 - Die lexikalische Welt des Portugiesischen - Gerda Haßler: Das portugiesisch-deutsche lexikografische Werk der Henriette Michaelis - Die brasilianische und portugiesische Welt in musikalischer Ausbildung in Leipzig - Ricarda Musser: Studierende aus der lusophonen Welt in Leipzig: Befunde aus dem Archiv des ehemaligen Königlichen Konservatoriums der Musik (1847-1914) - Das Aufbauen und Erkunden einer neuen Lebenswelt in Brasilien - Judith Matzke: Wissen über Brasilien in sächsischen Privathaushalten im 19. Jahrhundert. Die Auswandererbriefe von Ida und Ottokar Dörffel aus Dona Francisca/Joinville und ihre Rezeption - In der Welt des portugiesisch-sächsischen Adels des 19. Jahrhunderts - Silke Marburg: Die Infantin von Portugal wird Prinzessin Georg. Maria Anna von Portugal (1883-1884) und ihr Weg von Lissabon nach Dresden, 1858-1865 - Sozialistisch angeordneter Kontakt mit der portugiesischsprachigen Welt in Afrika nach 1974 - Carsten Sinner: Oral-history-Interviews als Bausteine einer Geschichte der Sprachmittlung: das Portugiesische in der DDR - Joachim Born / Susanne Jahn: Als Mossis in Sachsen, als Madgermanes zurück in Mosambik - Kurzbiografien der Autorinnen und Autoren
Ralf Michael Christoph ist Lehrkraft für besondere Aufgaben für Französisch an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden, wo er 2024 in Romanistik Sprachwissenschaft promovierte. Zu seinen Forschungsinteressen gehören historische Sprachwissenschaft, Varietätenlinguistik, Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit.
Maria Lieber ist Professorin für Romanistische Sprachwissenschaft an der Technischen Universität Dresden und geschäftsführende Direktorin des Italienzentrums Dresden. Als DAAD-Stipendiatin war sie auch in Lissabon tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Schriftsprachenkulturen der Romania.



