Description
In der Abhandlung werden die Voraussetzungen des
14a EnWG sowie der Inhalt der zwischen den Beteiligten zu schließenden Vereinbarungen herausgearbeitet. Die Steuerung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen wird in den Kontext des neuen Strommarktdesigns und neuer Mechanismen des Lastmanagements eingeordnet.
Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist wetterabhängig. Noch dazu ist Strom grundsätzlich nicht speicherbar. Was besagt dies für unser Verbrauchsverhalten? Bedeutet die Flexibilisierung der Stromabnahme einen Verzicht zu Zeiten der geringeren Stromerzeugung? Oder gäbe es Instrumente, Strommengen und Kapazitäten zu bündeln, um einen umverteilenden Ausgleich zu erreichen? Ist Versorgungssicherheit ohne Eingriffe in den Markt möglich? Dies nahm der Gesetzgeber mit der Einführung des
14a EnWG im Jahr 2011 an. Die weitere Konkretisierung des einschlägigen rechtlichen Rahmens fehlt. In diesem Band wird ein Vorschlag entwickelt, wie die Norm in die Praxis umgesetzt werden könnte.
Voraussetzungen des
14a EnWG - Definition von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen - Elektromobilität - Speicher - Abgrenzung zu variablen Tarifen - Strommarktdesign - Nutzung und Vermarktung von Flexibilitäten - die neue Marktrolle des Aggregators - Bilanzierung mit Zählerstandsgangmessung - Smart Meter
Tatjana Schleicher studierte Rechtswissenschaften in Regensburg und Berlin. Sie machte zudem einen Master of Laws im Umweltrecht an der Leuphana Universität Lüneburg und wurde an der Freien Universität Berlin promoviert. Als Rechtsanwältin ist sie seit 2007 auf Energierecht spezialisiert.



