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Description
Die Verbindung von Handlung und Musik ist ein zentrales Merkmal der meisten theatralen Werke. Die Autorin untersucht, welche Funktion Musik erfüllt und mit welchem Zweck sie eingesetzt wird. Basierend auf Recherchen in allen relevanten Fachgebieten entwickelt sie ein eigenes Funktionssystem, das Gültigkeit für alle Musiktheater-Werke beansprucht
Die Verbindung von Handlung und Musik ist ein zentrales Merkmal in Oper, Film und anderen theatralen Formen. Doch welche Funktionen erfüllt die Musik für die Handlung? Mit welchem Zweck wird sie eingesetzt und von wem? Ist sie Ausdruck der Gefühle der Figuren oder ein Kommentar des Komponisten ans Publikum? «Hören» die Figuren selbst die Musik? Antworten auf diese Fragen sammelt die Autorin aus allen relevanten Fachgebieten und nutzt die Betrachtung von Leitmotivik, Kommunikationsmodellen, Theatersemiotik, Schauspielmusik und Filmmusik zur Entwicklung eines eigenen umfassenden und für alle musiktheatralen Gattungen gültigen Funktionssystems. In Beispielen aus Werken Albert Lortzings zeigt sich paradigmatisch das virtuose Spiel des Komponisten mit den unterschiedlichen Funktionen der Musik.
Was sind «Funktionen der Musik»? - Was ist eine «Oper»? - Opernmusik - Leitmotiv-Technik - Drameninhärente Musik - Edward Cone - Theaterwissenschaft - Die Musik in den Kommunikationsmodellen - Varianten der Erzählsituation - Die Musik in der Theatersemiotik - Schauspielmusik - Filmmusik - Bildton und Fremdton - Diegetische und extradiegetische Musik - Filmmusik und Narratologie - Filmmusikalische Funktionssysteme - Funktionssystem für die Musik in der Oper - Metafunktionen - dramatische Funktionen - Tabellarische Darstellung - Analysen im Lichte der Funktionen - Drameninhärente und motivische Polyvalenz: Die «Singschule» aus Lortzings «Zar und Zimmermann» - Verschleierung der Verhältnisse: Die «Opernprobe» von Lortzing - Drameninhärente Musik als Öffentlichkeit: Das Finale des I. Aktes aus Lortzings «Zar und Zimmermann» - Gespräche als Musik: Das Sextett aus Lortzings «Zar und Zimmermann» - Politische Kommentierung durch Motive: Lortzings «Casanova» - Ein monofunktionales Finale? Baculus' «Fünftausend-Taler»-Arie aus Lortzings «Wildschütz».
Dana Pflüger studierte Musiktheater-Dramaturgie, Musikwissenschaft und Jura an der LMU München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin im Bereich Kulturmanagement am Department Kunstwissenschaften der LMU, freie Dramaturgin sowie Lichtinspizientin an der Bayerischen Staatsoper.



