Description
(Short description)
Dieses Buch untersucht die rechtlichen Schwierigkeiten, die sich bei der Vererblichkeit von Daten nach geltendem Recht stellen und führt diese einer einheitlichen Lösung zu. Dabei nehmen insbesondere vertragsrechtliche und -gestalterische Aspekte einen großen Anteil ein, damit der Erblasser das Schicksal seiner Daten selbst bestimmen kann.
(Text)
Die Bedeutung des digitalen Nachlasses ist in der digitalisierten Welt nicht zu unterschätzen. Dieses Buch untersucht die verschiedenen rechtlichen Schwierigkeiten, die sich bei der Vererblichkeit von Daten nach geltendem Recht stellen und führt diese einer einheitlichen Lösung zu, die insbesondere dem Willen des Erblassers Rechnung trägt. Dabei nehmen vertragsrechtliche und -gestalterische Aspekte einen großen Anteil ein. Aber auch der Datenschutz sowie Tendenzen in der Kommerzialisierung von syntaktischen Daten werden für Lösungsansätze herangezogen. Schließlich findet auch eine Auseinandersetzung mit entgegenstehenden Rechten wie dem Fernmeldegeheimnis sowie dem Persönlichkeitsrecht des Erblassers sowie Dritter statt. Auch der Blick über die europäischen Grenzen bleibt nicht aus.
(Table of content)
Digitaler Fortschritt als Herausforderung für das Erbrecht - Eintritt von Erben in Providerverträge - Keine Höchstpersönlichkeit von Providerverträgen - Nachlassmanagement as a Service als zulässige Vertragsgestaltung - Fernmeldegeheimnis und Persönlichkeitsrechte keine Hindernisse für digitalen Nachlass.
(Author portrait)
Michael Thiesen studierte Rechtswissenschaften an der Universität Münster mit Schwerpunkt im Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht. Sein Referendariat absolvierte er im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf mit Stationen in der Botschaft Wellington (Neuseeland) sowie in Wirtschaftskanzleien im Bereich Gewerblicher Rechtsschutz und IT-Recht.



