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Dieses Buch betrachtet die Sanktionierungsmaßnahmen der Weltbank gegen Korruption und Betrug bei von ihr finanzierten Projekten. Der Autor untersucht das Rechtsschutzsystem der Weltbank hinsichtlich Effektivität und Fairness und im Vergleich zu den Anforderungen von Art. 6 EMRK.
Dieses Buch betrachtet die Sanktionierungsmaßnahmen der Weltbank gegen Korruption und Betrug bei von ihr finanzierten Projekten. Die Weltbank sanktioniert Projektteilnehmer öffentlich, indem sie diese für eine bestimmte Zeit von der Beteiligung an Bankprojekten ausschließt. Dies kann ein Unternehmen empfindlich treffen. Die Weltbank selbst kann dafür vor nationalen Gerichten nicht belangt werden, muss aber für effektive alternative Rechtsschutzmöglichkeiten sorgen. Der Autor untersucht dieses Rechtsschutzsystem hinsichtlich Effektivität und Fairness und im Vergleich zu den Anforderungen von Art. 6 EMRK.
Entwicklung der Korruptionsbekämpfung durch die Weltbank - Voraussetzungen für eine Sanktion und Vorgaben für ihre Bemessung - Umsetzung der Sanktion durch die Mitgliedsstaaten der Weltbank - Rechtsschutz gegen die Sanktion durch das Sanctions Board - Rechtsschutz gegen begleitende Maßnahmen - Weiterer Reformprozess
Andreas Stegmann studierte Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg mit Schwerpunkt Internationales Recht, Völkerrecht und Europarecht. Er absolvierte drei Monate seines Rechtsreferendariats bei der Integrity Vice Presidency der Weltbank in Washington D.C..



