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Description
(Text)
Eduard Spranger, führender Theoretiker der geisteswissenschaftlichen Pädagogik, hat - vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik - die Erziehungswissenschaft in Deutschland entscheidend mitgeprägt. Diese Untersuchung geht der Frage nach, inwieweit es einen inneren Zusammenhang zwischen der politischen Biographie Sprangers und seinem erziehungswissenschaftlichen Werk gibt und ob dieser Zusammenhang zwar potentiell angelegt, jedoch nicht zwingend ist. Dabei werden Sprangers theoretische Grundlegung der Erziehungswissenschaft, seine deutschnationale Staatspädagogik, seine Haltung zu "Deutschtum", Militär und Krieg sowie seine politischen Positionen kritisch beleuchtet. Das Hauptaugenmerk des Autors liegt auf Sprangers Unterstützung des NS-Regimes und seinem Umgang damit nach 1945.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Sprangers theoretische Grundlegung der Erziehungswissenschaft: Metaphysik und Typenlehre - Abgrenzung gegenüber Herbart und der Reformpädagogik - «Innere Freiheit» als Unterordnung - Sprangers Staatspädagogik: der Gegensatz «deutsch/jüdisch» - Die «deutsche Seele» - Staat und Militär, Führer und «Idee» - Sprangers politische Positionierung zu NS-Diktatur und «zweiter Schuld».
(Author portrait)
Der Autor: Michael Fontana, geboren 1973; Studium der Germanistik, Geschichtswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften in Frankfurt am Main; seit 2006 Mitarbeiter beim Forschungsprojekt «ad fontes»; seit 2008 Doktorand am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt am Main.



