Description
(Text)
Der Autor untersucht für den Bereich des Direktmarketings gegenüber Privatpersonen, inwieweit die bisher geltenden strengen deutschen Zulässigkeitsanforderungen angesichts der Vorgaben einiger jüngerer EU-Richtlinien aufrechterhalten werden können. Die einschlägigen Entscheidungen der deutschen Gerichte werden dargestellt, die betreffenden Richtliniennormen untersucht und die bestehenden und geplanten Umsetzungsakte des nationalen Gesetzgebers bewertet. Der Autor gelangt zu dem Schluß, daß das deutsche Schutzniveau im wesentlichen beibehalten werden kann, an der Richtlinienumsetzung im Detail jedoch einiges zu bemängeln ist. Die Arbeit endet mit einem Vorschlag des Autors zur Richtlinienumsetzung und einem Ausblick auf die geplante Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Deutsche Rechtsprechung zum Direktmarketing gegenüber Privatpersonen bis Ende 2003 - Vorgaben europäischer Richtlinien zum Direktmarketing und ihre Konsequenzen im einzelnen - Zur Richtlinienumsetzung: Bewertung der bestehenden und geplanten Umsetzungsakte sowie eigener Vorschlag zur Richtlinienumsetzung.
(Author portrait)
Der Autor: Axel Dahlgrün wurde 1973 in München geboren. Er studierte Rechtswissenschaft in Kiel, Passau und Würzburg. Dem Ersten Staatsexamen in Würzburg folgte das Referendariat in Berlin, das er Ende 2000 mit dem Zweiten Staatsexamen abschloß. Dem Gesellschafts-, dem Handels- und dem Wettbewerbsrecht gilt die besondere Neigung des Autors. Gegenwärtig ist er als Rechtsanwalt in einer wirtschaftsrechtlichen Kanzlei in Berlin tätig.



