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Description
(Text)
Die Darstellung zur institutionellen und politischen Geschichte des Gemeinschaftsgerichts, zu dem zeitweise auch die anhaltinischen Herzogtümer gehörten, beruht auf ausführlichen Quellenstudien. Bisher unbekannte Dokumente erhellen Vorgeschichte, Gründung und Entwicklung der Institution von 1806 bis 1879. Kapitel zu Übergang zum Oberlandesgericht 1874/79, zu Personalgeschichte und zum spektakulären Appelationsfall des Jakob Fr. Fries gegen die Weimarer Regierung 1817/20 runden den Beitrag ab. Die Geschichte des Gerichts zeigt, daß es in der Zeit der Restauration im Thüringer Rechtswesen Transformationsprozesse zu Vorformen moderner Rechtsstaatlichkeit gab. Im Anhang werden wesentliche Dokumente der Institutionsgeschichte und ein Verzeichnis der am Gericht tätigen Juristen wiedergegeben.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Vorgeschichte und Gründung des mehrstaatlichen Gerichtshofes - Staatenbeitritte und Übergang zum Oberlandesgericht - Fall des Jakob Friedrich Fries gegen die Weimarer Staatsregierung - Personalgeschichte, Dokumentenanhang, Verzeichnis der Richter.
(Review)
"...eine insgesamt verdienstvolle Arbeit; eine Arbeit, die aber auch zur weiteren Befassung mit der Geschichte der Gerichte und ihrer Organisation...anregt." (Jochen Lengemann, Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte)
(Author portrait)
Der Autor: Ulf Häder, Jahrgang 1966, studierte zwischen 1987 und 1994 in Jena und Göttingen Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte.



