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Description
(Text)
Die Arbeit hat sich die Erfassung und Typologisierung von Städtebildern in der griechischen Kunst zum Ziel gesetzt. Die Hauptquelle für das Studium von Städtebildern ist die Kleinkunst, hier vor allem die Vasenmalerei. Städtebilder dienten in den meisten Fällen als architektonischer Hintergrund für ein stark dramatisches Geschehen. Ein gehäuftes Auftreten von Stadtbildern ist in der späten Archaik und im Hellenismus feststellbar. Dargestellt wird die Stadt durch ihre Befestigungsanlagen, in vielen Fällen durch die Mauer, manchmal aber auch nur durch das Tor. In der späten Klassik wird erstmals Linearperspektive für die Darstellung von Mauern verwendet. Die lykischen Stadtbilder unterliegen zudem noch einem starken orientalischen Einfluß, der auch an mutterländischen, archaischen Beispielen nachzuweisen ist.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Griechische (1. Jahrtausend v. Chr.) Darstellungen von Städten in der geometrischen, archaischen, klassischen u. hellenistischen Zeit - Überblick über orientalische (3.-1. Jahrtausend), minoisch-mykenische und italische Stadtbilder - Lykien.
(Author portrait)
Die Autorin: Gabriele Erath wurde 1967 in Leoben/Österreich geboren. Ab 1986 Studium der klassischen Archäologie und Alten Geschichte in Graz und Heidelberg. Seit 1995 promoviert, seit 1990 als Assistentin am Institut für klassische Archäologie in Graz beschäftigt.



