Description
(Text)
In der wirtschaftspolitischen Diskussion wird oft beklagt, daß staatliche Intervention die ökonomischen Entscheidungsspielräume der Unternehmen so stark verengt, daß sich als Folge auch eine erhebliche Verringerung der Innovationsaktivität ergibt. Daher wird hier zum einen gefragt, wie technischer Fortschritt erfaßt werden kann. Zum anderen wird aber auch die Rückkoppelung zwischen Innovation und der Entstehung und Entwicklung ökonomischer Regulierung analysiert. Das dabei entwickelte evolutionäre Phasenschema erlaubt die zeitabhängige Darstellung der Interaktion von technischer Innovation und ökonomischer Regulierung. Demnach kann Regulierung unterschiedliche Auswirkung auf dynamische Effizienz haben. Diese Unterschiede werden dabei mit dem jeweils zugrundeliegenden technologischen Potential erklärt. In einer Fallstudie wird das Modell auf die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der deutschen Rübenzuckerindustrie angewendet.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Technologischer Fortschritt als evolutionärer Prozeß - Technologische Systeme - Institutionen im Entstehungs- und Entwicklungszusammenhang - Effizienz- und Verteilungsaspekte ökonomischer Regulierung - Regulierung und dynamische Effizienz - Eine Fallstudie zu Entstehung und Entwicklung der deutschen Rübenzuckerindustrie.
(Author portrait)
Der Autor: Christoph Berg wurde 1964 geboren. Von 1985 bis 1989 Volkswirtschaftsstudium an der Universität Heidelberg. Von 1990 bis 1991 Studienaufenthalt an der Victoria University, Manchester. Von 1991 bis 1993 Promotion an der Technischen Universität Berlin.



