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Description
(Text)
Das Zurückweisen einer Sprechhandlung, also das 'Nein-Sagen', ist ein überaus komplexes Handlungsmuster, das durch Indirektheit, Indexikalität, soziale und kulturelle Faktoren geprägt ist. Diese Studie analysiert negative Interaktionen im Rahmen eines dreiwertigen Kommunikationsmodells als qualitative und quantitative Modifikation eines Geltungsanspruchs, die dessen textuelle, interpersonale und interaktionsfolgenrelevante Voraussetzungen markiert. Die Autorin postuliert nach einer Reanalyse und Redefinition der traditionellen Kontextualisierungsmittel kommunikative Strategien für das britische Englisch; zusätzlich dazu werden interkulturell bedingte Inferenzen aufgezeigt. Sie kommt aufgrund deren kombinatorischer Eigenschaften zu der Schlußfolgerung, daß eine Geltungsproblematisierung im britischen Englisch bevorzugt mit Hilfe stark interpersonal orientierter kommunikativer Strategien realisiert wird.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Negative Spechhandlungen - Die Kontextfunktion 'Geltungsproblematisierung' - Quantitative und qualitative Modifikation einer Geltungsproblematisierung - Die Responsivitätsdimension - Negative Kontextualisierungsmittel: less-fuzzy Hedges, negative Discourse Markers, primäre und sekundäre Interpersonalitätsmarker - Interkulturelle Verständigung und 'language awareness'.
(Author portrait)
Die Autorin: Anita Fetzer wurde 1958 in Ludwigsburg geboren. Sie studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Stuttgart und arbeitete von 1988 bis 1991 als Lektorin für deutsche Sprache an der Universität Sheffield. 1991 arbeitete sie als Lehrbeauftragte am Institut für Linguistik (Anglistik) an der Universität Stuttgart und ist dort seit 1992 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. 1993 promovierte sie dort.



