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Description
(Text)
Sapientia taucht im Gefolge des griechischen Sophia-Begriffes ab Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. als ethischer Schlüsselbegriff in der lateinischen Literatur auf. Aus seiner griechischen Tradition sowie seiner nie ganz vollendeten Anpassung an die römische Mentalität ergibt sich eine Vielzahl oft divergierender und umstrittener Bedeutungen. Zu kurz kommt dabei die Frage nach dem philosophischen Fundament dieses Begriffes. Völlig überraschend stößt man jedoch im 4. Jahrhundert nach Chr. bei Marius Victorinus in einem Kommentar zu Ciceros Rhetoriklehre - und nur da - auf eine intensive philosophische Auseinandersetzung mit der sapientia. Die verstreuten Stellen zu interpretieren und zueinander in Beziehung zu setzen, war Hauptaufgabe dieser Arbeit. Dabei ließ sich eine Anzahl von Quellen und partiellen Parallelen feststellen aber auch manche Konzeption, bei der man Marius Victorinus eine Eigenständigkeit nicht absprechen kann.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Sapientia, ars oder habitus? - Existentieller Bezug auf die präexistente anima - Res zur species der eloquentia - Kognitive Fähigkeit - Sittliche Motivation - Sapientia-virtus - Sapientia-philosophia.
(Author portrait)
Der Autor: Karlhermann Bergner wurde am 25. 1. 1922 in Hamm/Westf. geboren. Nach wissenschaftlichem Abschluß des Studiums der katholischen Theologie und der klassischen Philologie (Staatsexamen) Tätigkeit als Fremdsprachenlektor und wissensch. Übersetzer für das Sachgebiet der Geisteswissenschaften. 1970 Eintritt in den Schuldienst am privaten staatlich anerkannten J.S. Bach-Gymnasium Mannheim für die Fächer Religion, Latein, Griechisch, Französisch. Seit Januar 1987 im Ruhestand. Im März 1991 von Professor Dr. Michael von Albrecht (Heidelberg) angenommen als Doktorand.



