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Description
(Text)
In einem weitaus größeren Maß als bisher angenommen, hat die Rhetorik die Reflexionen zu musiksoziologischen, musikpsychologischen und musikästhetischen Problemen beeinflußt. Den bislang im Vordergrund stehenden Untersuchungen der Decoratio sollte ein Forschungsansatz an die Seite gestellt werden, der die Rhetorik insgesamt als "Wertesystem" begreift, um sie damit für die Musikwissenschaft wieder interessant zu machen. In zahlreichen Quellen konnte in rhetorischer Tradition stehendes Gedankengut nachgewiesen werden; insofern versteht sich die Arbeit auch als Dokumentation. Es konnte gezeigt werden, daß unter den vielen, oft unterschiedlichen ästhetischen Positionen ein Consensus auszumachen ist, der die Rhetorik als Orientierungshilfe und Wertesystem für das Musikdenken ausweist.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Arbeitsgänge - Innere und äußere Angemessenheit - Die drei Wirkungsfunktionen: Movere, Delectare, Docere - Topoi: "Si vis me flere", Kunstverbergung - Die Quellen von Forkels Rhetorik.
(Review)
"Mit Lieberts Buch wird eine wesentliche Lücke musikwissenschaftlicher Forschung geschlossen und Felder zukünftigen Arbeitens aufgezeigt." (Roland Schmenner, Rhetorik)
(Author portrait)
Der Autor: Andreas Liebert wurde 1960 in Hamburg geboren. Er studierte Historische und Systematische Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Hamburg. Seit seinem Magister-Abschluß (1989) arbeitet er als freier Autor für den Rundfunk und verschiedene Kulturinstitutionen.



