Description
(Text)
Im Rahmen der weltweiten ökumenischen Bemühungen um die Überlebensfragen der Menschheit stellt die Problematik von Frieden und Gerechtigkeit ein zentrales Thema dar. In einer historischen Längsschnittstudie soll vor diesem Hintergrund den Anfängen und Entwicklungen der Positionen einer der großen, bedeutsamen protestantischen Kirchenfamilien - den methodistischen Kirchen - in ihren verschiedenen nationalen Kontexten (USA, Großbritannien, Kontinentaleuropa mit dem Schwerpunkt auf Deutschland) nachgegangen werden. Die Darstellung und Analyse umfaßt den Zeitraum vom 18. Jahrhundert mit den Anfängen des Methodismus bei John Wesley bis ins Jahr 1988. Durch den internationalen Vergleich werden die charakteristischen nationalen Unterschiede und Wandlungen sowie die politischen, kulturellen und theologischen Bedingungen der kirchlichen Positionen zu Krieg und Frieden zur Sprache gebracht.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: I. 18./19. Jahrhundert: Patriotismus, Antibellizismus, Pazifismus - Fortschrittsoptimismus und christliche Weltverantwortung - II. Von 1914 bis 1945: Kirche als supranationale Institution - III. Von 1945 bis 1988: Der Weg zu einer Theologie des gerechten Friedens.
(Review)
"Wer in der Friedensfrage mitreden möchte, wer Stellungnahmen einbringt oder gegen sie votiert, wird nicht an Kupschs Werk vorbeigehen können. Doch das wäre zu eingegrenzt. Es lohnt sich anhand eines Themas die methodistische Geschichte entlangzugehen, Entwicklungen und Veränderungen zu bedenken und sich ein Bild über den durchaus unterschiedlichen Weg methodistischer Kirchen zu machen. Kupschs Untersuchung leiste dies." (Ulrich Ziegler, Mitteilunger der Studiengemeinschaft für Geschichte der Evangelisch-methodistischen Kirche)
(Author portrait)
Der Autor: Martin G. Kupsch wurde 1960 in Leverkusen geboren. Er studierte Geschichte und Evangelische Theologie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und promovierte dort 1991 mit dieser Arbeit zum Doktor der Theologie. Seit Dezember 1990 ist er im Schuldienst des Landes NRW beschäftigt.



