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Description
(Text)
Der fremdländische Akzent im Deutschen wurde u.a. mit dem umstrittenen und weitgehend in Vergessenheit geratenen Konzept der Artikulationsbasis erklärt. Diese Arbeit versucht eine Neuaufnahme des Konzeptes, indem sie die Artikulationsbasis an der phonetischen Ausprägung der Häsitationspartikel nicht-nativer Sprecher des Deutschen festmacht. Der Untersuchung liegt ein eigens erzeugtes Korpus L2-Deutsch mit zehn Ausgangssprachen zugrunde. Es konnte eine deutliche Abweichung im Häsitationsvokal nachgewiesen werden, die mit der sprachspezifischen Artikulationsbasis der L2-Sprecher in Zusammenhang steht. Aus den Ergebnissen werden Vorschläge für eine Verbesserung der Ausspracheschulung abgeleitet.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Extension des sprachlichen Interferenzbegriffs - Typen lautlicher Interferenz - Ursachen lautlicher Interferenz - Interferenz und Artikulationsbasis - Häsitationspartikeln als Schlüssel zur Interferenz - Datenbasis L2-Deutsch - Häsitationspartikeln in L2-Deutsch - Ausspracheschulung.
(Author portrait)
Die Autorin: Barbara Eisen wurde 1955 in Bonn geboren. Sie studierte Phonetik, Psycholinguistik und Psychologie an der Universität München mit dem Schwerpunkt «Audio-visuelle Sprachwahrnehmung». Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Phonetik beschäftigte sie sich mit der Erhebung und Aufbereitung von Sprachdatenkorpora. 1999 promovierte sie im Fach Phonetik zum Thema Deutsch als Fremdsprache.



