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Description
(Text)
Ist der Wahlkampf ein einziges inszeniertes Kandidatenduell? Präsentieren Parteien den Wählern unterschiedliche Inhalte? Wie amerikanisiert ist der Wahlkampfstil der Parteien hierzulande oder: Vermarkten sich Parteien wie ein neues Automobil? Diesen zentralen Fragen wird für einen Zeitraum von 1957 bis 1998 erstmals in einer empirischen Studie nachgegangen. Mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse werden die Wahlprogramme und Wahlanzeigen, die die im Bundestag vertretenen Parteien in Wahlkämpfen publiziert haben, untersucht. Dabei zeigt sich, dass Parteien entgegen landläufigen Vorurteilen inhaltliche Alternativen präsentieren, und dass sich der Wahlkampf nicht auf einen Wettstreit der Spitzenkandidaten reduziert. Gleichwohl nimmt die Personalisierung seit den 90er Jahren zu.
(Table of content)
Aus dem Inhalt : Forschungsstand zum Thema Wahlkampfkommunikation - Das Modell der Konkurrenzdemokratie - Wahlkampf als Kommunikations- und Medienereignis - Amerikanisierung - Personalisierung - Der Stellenwert von Wahlanzeigen und Wahlprogrammen in der Wahlkampfkommunikation - Konvergenz und Divergenz der Parteiprogrammatik - Empirische Analyse der Personalisierung und Programmatik der Bundestagsparteien in den Bundestagswahlkämpfen 1957 bis 1998.
(Author portrait)
Die Autorin: Silke I. Keil, geboren 1967 in Stuttgart, Studium der Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Stuttgart, von 1995 bis 1998 persönliche Referentin einer Bundestagsabgeordneten, 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften, Fachgebiet Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, 2002 Promotion an der Universität Stuttgart, seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Stuttgart, Institut für Sozialwissenschaften, Politikwissenschaft I.



