Description
(Text)
Diese Arbeit untersucht die Aussagen Edith Steins zur Erkenntnistheorie und deren Grundlagen unter Berücksichtigung der verschiedenen Entwicklungsphasen im Denken Edith Steins. Zuerst wird die phänomenologische Methode bei Husserl und Edith Stein analysiert. Letztere lehnt dabei den transzendentalen Idealismus von Husserl ab, was sich als berechtigt erweist. Dann wird die Struktur der Erkenntnis, ihre Gültigkeit und Voraussetzung untersucht. Bei der Bestimmung der Wahrheitskriterien ist Edith Stein von der streng apodiktischen Evidenz Husserls abgewichen zum pragmatischen Wahrheitskriterium, das die Realität der Außenwelt begründen hilft. Als wichtiger Unterschied gegenüber Thomas von Aquin hat sich Edith Steins Auffassung über das eigene Sein der species intelligibilis herausgestellt.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die phänomenologische Methode und Erkenntnistheorie bei Husserl und Edith Stein - Die Struktur der Erkenntnis und ihre Gültigkeit - Die Struktur der Wirklichkeit - Das Problem der kritischen Begründung der Realität der Welt.
(Author portrait)
Der Autor: Peter Volek wurde 1964 geboren. Studium der Theologie in Bratislava und der Philosophie in Innsbruck. Priesterweihe 1988 in Banská Bystrica (Slowakei). Sponsion und Promotion in Innsbruck. Seit 1995 ist er Assistent am Theologischen Institut der Universität Komenský in Banská Bystrica-Badin.



