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Description
(Text)
Die Arbeit befaßt sich - anders als viele jüngere Beiträge - nicht mit dem verfassungsrechtlichen Schutz der Ehre, sondern mit dem strafrechtlichen Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Der Verfasser untersucht Geschichte und Umfang des strafrechtlichen Persönlichkeitsschutzes durch spezielle Normen (z.B. 164, 201 StGB, 44 StUG etc.) und durch die Beleidigungstatbestände ( 185ff. StGB). Großen Raum erhält dabei die Prüfung einer Strafbarkeit der "Auschwitzlüge" nach 185 StGB als Persönlichkeitsrechtsverletzung. Die historische Auslegung spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Außerdem setzt sich der Autor kritisch mit teleologischer und verfassungskonformer Auslegungsmethode auseinander.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Herleitung und Inhalt des allgemeinen Persönlichkeitsrechts - Entwicklung des Schutzes des allgemeinen Persönlichkeitsrechts im Strafrecht - Verfassungsrechtliche Pönalisierungspflichten - Die Beleidigungsdelikte - Auslegung der Beleidigungsdelikte, insbesondere des 185 StGB, im Hinblick auf das allgemeine Persönlichkeitsrecht - Vorschläge zum Erreichen eines stärkeren Schutzes des allgemeinen Persönlichkeitsrechts.
(Author portrait)
Der Autor: Jens Peglau, geboren 1968, nahm das Jurastudium an der Universität Bochum 1988 auf. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung (1993) Referendariat und zweitem Staatsexamen (1995) wurde er im Januar 1996 zum Richter ernannt. In seinen bisherigen Veröffentlichungen behandelte der Verfasser neben strafrechtlichen Fragestellungen unter anderem auch arbeitsrechtliche, verfassungsrechtliche und staatskirchenrechtliche Themen.