- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Social Sciences, Jurisprudence & Economy
- > Jurisprudence & Law
- > general surveys & lexicons
Description
(Text)
Ziel der Arbeit ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Effektivität von Strafverteidigung zu leisten. Die herkömmlichen Theorien zur Rechtsstellung des Verteidigers versuchen, über die Klärung dieser Stellung die Rolle des Verteidigers im Strafverfahren und dessen Aufgaben zu definieren. Der Verfasser hält diesen Ansatz für falsch, da die Aussagen sämtlicher Theorien konkrete Ergebnisse vor allem in der Praxis vermissen lassen bzw. unklar ist, ob konkrete Stellungnahmen wirklich wissenschaftlich vermittelt sind. Insoweit ist ein Methodenwechsel angezeigt: Die Arbeit setzt bei der Untersuchung des Verhältnisses zwischen Verteidiger und Mandant an, da dieser Weg zur Klärung der Rechtsstellung des Verteidigers und seiner Aufgaben im Strafverfahren jedenfalls fruchtbarer erscheint als der Ansatz einer Kritik der hierzu vertretenen Theorien. Das Mandatsverhältnis als Teil informeller Programme der Strafverteidigung kann nicht vollständig verrechtlicht und theoretisch strukturiert werden. Die Untersuchung zeigt jedoch, daß durch die Betrachtung des Verhältnisses des Strafverteidigers zu seinem Mandanten Stellung und Aufgaben des Verteidigers klarer werden.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Verbesserung der Effektivität von Strafverteidigung - Das Verhältnis des Verteidigers zu seinem Mandanten - Vertrauen und Unabhängigkeit.
(Author portrait)
Der Autor: Claus-D. Kniemeyer wurde 1949 in Bremen geboren. Er studierte Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main und arbeitet seit 1983 als Strafverteidiger.