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Description
(Text)
Der Gesetzgeber hat den Kinder- und Grundfreibetrag schrittweise angehoben und durch das JStG 1996 einen neu konzipierten Familienleistungsausgleich geschaffen. Hiervon unberührt bleibt aber die grundsätzliche Frage der Zulässigkeit von Einkünfteverlagerungen innerhalb der Familie, wie sie im bestehenden System der Getrenntveranlagung nur Vermögenden und nicht Arbeitnehmern möglich ist. Der Autor zeigt die sich hieraus ergebenden Spannungen mit dem steuerlichen Leistungsfähigkeitsprinzip und dem verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgebot auf. Durch eine Typisierung solcher Familien-Steuersparmodelle als der privaten Einkommenssphäre zugehörig könnte ein einfacheres und gerechteres Steuerrecht erreicht werden.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Steuerfreiheit des Familienexistenzminimums - Einkünfteverlagerungen innerhalb der Familie - Doppelbegünstigung für Vermögende - Typisierung steuersparender Sachverhaltsgestaltungen als der privaten Einkommenssphäre zugehörig.
(Author portrait)
Der Autor: Jürgen Dischinger, Regierungsrat, geboren 1963 in Rheinfelden/Baden. Nach Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und Freiburg 1989 erstes juristisches Staatsexamen. 1991 zweites juristisches Staatsexamen. 1992 Teilnahme an einem von der Universität Heidelberg veranstalteten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkolleg. Seit 1995 beim Finanzamt Freiburg-Stadt als Sachgebietsleiter tätig.