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Description
(Text)
Dargestellt wird die Geschichte des Begriffs Führung zwischen 1871 und 1939. Die Bedeutung des Begriffs in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und wissenschaftstheoretischen Positionen sowie seine Auswirkungen für die politische und erzieherische Praxis stehen dabei ebenso im Vordergrund wie die Sprache der damaligen Zeit. Es werden die damals üblichen Topoi und Metaphern und die durch sie ausgelösten Gedankenketten mit Mitteln der Begriffsgeschichte und der Hermeneutik analysiert. Im einzelnen wird aufgezeigt, welche Zielsetzungen und Legitimationsformen mit der jeweiligen Theorie des Führers verbunden waren. Es wird ersichtlich, daß Veränderungen vor allem Symptome eines tiefgreifenden sozialen Wandels und der Infragestellung von Herrschaft waren.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Theorien und lebenspraktische Ausprägungen der Führung zwischen 1871 und 1939 - Der Führungsgedanke in der pädagogischen Diskussion - Vom "Ruf nach dem Führer" zur Führerdiktatur.
(Author portrait)
Die Autorin: Ursula Fichtner wurde 1960 in Mülheim/Ruhr geboren. Studium der Diplom-Pädagogik von 1979 bis 1984 an der Universität-Gesamthochschule Duisburg. Von 1985 bis 1990 tätig als Diplom-Pädagogin in der offenen Jugendarbeit. 1996 Promotion, anschließend Tätigkeit als Kursleiterin in der Jugendberufshilfe im Bereich Arbeit-Bildung-Beruf.



