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Description
(Text)
as bedeutet es, im fortgeschrittenen Lebensalter mit einer schweren und irreversiblen Sehbeeinträchtigung konfrontiert zu sein? Diese Arbeit gibt aus einer psychologischen Perspektive Antworten auf diese bislang in der Literatur kaum bearbeitete Fragestellung. Vorgelegt wird eine konzeptuelle und empirische Analyse, in der Sehbeeinträchtigung als krisenhafte Entwicklungsaufgabe und als signifikante Störung der Person-Umwelt-Transaktion verstanden wird. Die Ergebnisse zeigen zum einen, daß der Eintritt einer Sehbeeinträchtigung im höheren Lebensalter negative Konsequenzen auf der emotionalen und verhaltensbezogenen Ebene nach sich zieht und somit sicherlich den weiteren Verlauf des Alternsprozesses ungünstig beeinflußt. Auf der anderen Seite müssen Subgruppen von älteren Sehbeeinträchtigten unterschieden werden, die sich jeweils durch spezifische Person-Umwelt-Konstellationen charakterisieren lassen. Gerade hier ergeben sich auch wichtige Hinweise für Prävention, Intervention und Rehabilitation.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Vorgelegt wird erstmals in Deutschland eine umfassende psychologisch-empirische Analyse der Lebenssituation von älteren sehbehinderten und blinden Menschen - Die Ergebnisse belegen die daraus resultierenden negativen Konsequenzen, aber auch die Kompetenz Älterer im Umgang mit Seheinbußen - Implikationen für die Prävention, Intervention und Rehabilitation werden herausgearbeitet.
(Author portrait)
Der Autor: Hans-Werner Wahl, Jahrgang 1954, Studium der Psychologie an den Universitäten Trier und Heidelberg. Seit 1982 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in unterschiedlichen gerontologischen Forschungsprojekten tMitarbeiter in unterschiedlichen gerontologischen Forschungsprojekten tätig. Längerer Forschungsaufenthalt in den USA im Jahre 1988; Promotion 1989. Von 1992 bis 1995 Verfassung der Habilitationsschrift am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg; Habilitation 1995. Seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Alternsforschung an der Universität Heidelberg. Für die vorliegende Arbeit erhielt der Autor 1996, zusammen mit einer Hamburger Forschergruppe, den Max-Bürger-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie.



