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Description
(Text)
Die richterliche Strafzumessung im Einzelfall ist - nach einem häufig zitierten Diktum von Liszts - ein "Griff ins Dunkel". Die vor einiger Zeit dafür vorgeschlagenen Verfahren "rationalisierter" bzw. "mathematisierter" Strafzumessung sind zwar weitgehend auf Ablehnung gestoßen, aber ohne eingehendere Beschäftigung mit deren sozialwissenschaftlichen Voraussetzungen. Diese Arbeit untersucht diese Ansätze auf ihre theoretischen Grundlagen und zeigt, daß eine "formalisierte" Strafzumessung in Form mathematischer Kalküle weder den meßtheoretischen Anforderungen der empirischen Sozialforschung noch den gesetzlichen Grundlagen der Strafzumessung selbst genügen kann.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Das "richtige" Strafmaß als Zentralproblem der Strafzumessung - "Berechenbares Strafmaß" als Rationalisierung der Strafzumessung - Sozialwissenschaftliche Methodenprobleme und "Berechenbares Strafmaß" - Die zeitliche Dimension der Freiheitsstrafe.
(Author portrait)
Der Autor: Wolfgang Köberer wurde 1949 in Selters/Westerwald geboren. Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main, neben dem Studium Mitarbeit in einem studentischen Strafvollzugsprojekt. 1979-1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Rechtswissenschaften der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main; seitdem als Rechtsanwalt tätig.