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Description
(Text)
Gibt es europarechtliches Gewohnheitsrecht? Nach 45 Gemeinschaftsjahren legt das Buch die dogmatische Basis für diese Rechtsquelle. Das Gewohnheitsrecht wird grundlegend definiert. Seine europarechtliche Geltung und Funktion werden detailliert dargestellt, sowohl anhand der Vertragsnormen als auch anhand der Gemeinschaftsziele und von Kriterien außerhalb des Europarechts. Der Autor entwickelt eine Gewohnheitsrechtslehre für die europarechtliche Praxis. Diese wird mit englischem und französischem Gewohnheitsrecht verglichen ( Customary law / Droit coutumier ). An Beispielen werden die einzelnen Voraussetzungen angewandt und überprüft. Für Gewohnheiten in allen Bereichen des Europarechts läßt sich so feststellen, ob sie Gewohnheitsrecht und damit Rechtsnormen sind.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Begriff des Gewohnheitsrechts - Geltung, Funktion und Voraussetzungen von Gewohnheitsrecht in der Europäischen Union - Darstellung einer Gewohnheitsrechtslehre für die Praxis - Rechtsvergleichung mit englischem Customary law und französischem Droit coutumier - Anwendungsfälle.
(Author portrait)
Der Autor: Dietrich Ostertun, geboren 1966, studiete nach einer wirtschaftlichen Ausbildung Rechtswissenschaft sowie Philosophie in Göttingen und Freiburg. Er arbeitete im Institute of advanced legal studies in London und in der Bibliothèque Cujas in Paris. Im Sommer 1996 legte er sein Assessorexamen und die Promotion ab.