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Description
(Text)
Die Arbeit weist den Ausdruck der sogenannten 'jüdischen Komponente' des Schriftstellers Arnold Zweig im Unterschied zu zahlreichen inhaltlichen und biographischen Analysen auf der Ebene ästhetischer Überlegungen nach und betont damit die grundlegende Bedeutung der deutsch-jüdischen Identitätsfrage im künstlerischen Schaffensprozeß. Sie untersucht zunächst die Entwicklung von Zweigs literaturtheoretischem Konzept in Auseinandersetzung mit seinen Reflexionen zum Judentum und stellt dann zur Veranschaulichung seiner literarischen Praxis zwei Werke, das Drama Ritualmord in Ungarn aus dem Jahre 1913 und den Roman De Vriendt kehrt heim aus dem Jahre 1932, einander gegenüber, um hier die künstlerische Konzeption am Mythos von der Opferung Isaaks zu verdeutlichen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Tradition und Wandel in der Arnold-Zweig-Forschung - Juden in Deutschland - Deutsch-jüdische Literaturkontroversen - Genius des Volkes - Ostjudentum und Palästina - Vom Drama zum Roman - Ritualmord in Ungarn - Jüdische Mystik im Drama - De Vriendt kehrt heim - Psychoanalyse im Roman.
(Author portrait)
Die Autorin: Ursula Schumacher wurde 1962 in Hannover geboren. Von 1982 bis 1989 Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 1995 erfolgte die Promotion.



