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Description
(Text)
In den letzten Jahren ist das Interesse für die sog. "Religionsgeschichtliche Schule", jene radikalliberale Ausrichtung der protestantischen Theologie des Wilhelminischen Kaiserreiches, stark gestiegen. In Göttingen widmet sich das Archiv "Religionsgeschichtliche Schule" der wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser Gruppe, die die Theologie ihrer Zeit maßgeblich beeinflußt hat. Die Aufsätze des vorliegenden Bandes stammen von Wissenschaftlern, die sich seit längerem mit der "Religionsgeschichtlichen Schule" beschäftigen und zu diesem Forschungsgegenstand bereits grundlegende Veröffentlichungen vorgelegt haben. Dieser Band bildet den Auftakt zu einer Publikationsreihe, in der in loser Folge Monographien, Quellentexte und Neudrucke einschlägiger Werke der Schule erscheinen sollen.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Acht Beiträge von H.-J. Dahms, N. Janssen, B. Lannert, K. Lehmkühler, G. Lüdemann und A. Özen beschäftigen sich mit den Anfängen der "Religionsgeschichtlichen Schule" am Ende des 19. Jahrhunderts, ihren Popularisierungsbestrebungen, dem Kultusverständnis, dem politischen Engagement, ihrem Niedergang nach dem Ersten Weltkrieg sowie ihrer heutigen und zukünftigen Relevanz.
(Author portrait)
Der Herausgeber: Gerd Lüdemann ist Professor für Neues Testament und Leiter des Archivs «Religionsgeschichtliche Schule» der Universität Göttingen.



