MERKUR 3/2025, Jg.79 : Nr. 910, Heft 03, März 2025 (MERKUR) (1. Auflage 2025)

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MERKUR 3/2025, Jg.79 : Nr. 910, Heft 03, März 2025 (MERKUR) (1. Auflage 2025)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783608976953

Description

In einem detektivischen Text begibt sich Fara Dabhoiwala auf die Spuren des schwarzen Universalgelehrten Francis Williams. Hat Westdeutschland den Osten bei der Wiedervereinigung in Wahrheit kolonisiert? Fragt Tobias Adler-Bartels. Der nicht ganz anderen Frage nach den Gründen für die Erfolge von BSW und AfD im Osten Deutschlands geht Till Hilmar nach.

In einem detektivischen Text begibt sich Fara Dabhoiwala auf die Spuren des schwarzen Universalgelehrten Francis Williams, der im 18. Jahrhundert die Zeitgenossen beeindruckte und danach nicht zuletzt durch die Missgunst von Weißen in Vergessenheit geriet. Die Buchkultur lebt, auf TikTok und überhaupt im Netz, auch wenn sie, wie Gerhard Lauer zeigt, etwas anders aussieht, als das Bildungsbürgertum sie bislang gekannt hat. Was am alten Kneipensport Darts heute alle Welt fasziniert, kann Matthias Hansl erklären.

In seiner Theaterkolumne versucht Ekkehard Knörer ein Jahr nach dessen Tod zu resümieren, was das deutsche Theater mit René Pollesch verlor. Christian Kühn liest neuere Literatur zu Städtebaufragen. Was die Träume von Elon Musk mit dem deutschen Science-Fiction-Autor Kurd Laßwitz verbindet (oder auch nicht), arbeitet Christian Wiebe heraus.

Hat Westdeutschland den Osten bei der Wiedervereinigung in Wahrheit kolonisiert? Die Wahrheits- bzw. Absurditätsgrade dieser Behauptung misst Tobias Adler-Bartels aus. Der nicht ganz anderen Frage nach den Gründen für die Erfolge von BSW und AfD im Osten Deutschlands geht Till Hilmar nach. Ian Klinke nimmt die mit dem Namen Egon Bahr verbundene Ostpolitik in den Blick, mehr aus Gegenwarts- als Vergangenheitsgründen. Anke Stelling wird in ihrer Schlusskolumne Wolfgang, der allerdings tot ist.

ESSAY

FARA DABHOIWALA
Ein vielbegabter Mann.
Über das Porträt von Francis Williams

GERHARD LAUER
Die neue literarische Öffentlichkeit.
Zum Stand des Strukturwandels

MATTHIAS HANSL
Darts


KRITIK

EKKEHARD KNÖRER
Theaterkolumne.
René Pollesch arbeitet hier nicht mehr

CHRISTIAN KÜHN
Städtebau beginnt an der Straße

CHRISTIAN WIEBE
Bessere Träume mit Kurd Laßwitz


MARGINALIEN

TOBIAS ADLER-BARTELS
Nach der Ko(h)lonisation

TILL HILMAR
Ökonomische Opfer im Osten?

IAN KLINKE
Rückkehr zu Bahr?

ANKE STELLING
Wolfgang werden

Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.


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