Werke. Bd. 8: Briefe (Werke, Bd. 8) : Die Ausgabe wird unterstützt von der Hamburger Stiftung zur Förderung der Wissenschaft und Kultur (Werke 8) (1. Aufl. 2007. 2007. 804 S. Lesebändchen. 212.00 mm)

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Werke. Bd. 8: Briefe (Werke, Bd. 8) : Die Ausgabe wird unterstützt von der Hamburger Stiftung zur Förderung der Wissenschaft und Kultur (Werke 8) (1. Aufl. 2007. 2007. 804 S. Lesebändchen. 212.00 mm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版/ページ数 650 S.
  • 商品コード 9783608935684

Description


(Short description)

(Text)

In vier große Abschnitte ist diese erstmalige, repräsentative Auswahl aus den Briefwechseln Jean Amérys gegliedert:
- Die frühen Briefe, im Ausnahmezustand gewissermaßen. Dem KZ entronnen, versucht Améry, an alte Beziehungen anzuknüpfen. Dies in einer generell unfassbaren Situation: Vier Jahre lang kämpft Améry mit den Behörden um die Bestätigung seiner amtlichen Identität.
- Die Arbeitskorrespondenz mit Herausgebern, Rundfunkredakteuren und Verlegern, in denen sich präzise Kommentare zu seinen Arbeiten, Essays und Büchern finden. Besonders eindrücklich ist der Briefwechsel mit dem Herausgeber des »Merkur«, Hans Paeschke.
- Ein großer Abschnitt ist der Politik und dem »Dilemma des Engagements« (so der Titel eines Artikels zum Sechstagekrieg) gewidmet. Das Thema Israel war von brennender Wichtigkeit für Améry, es geht ihm dabei immer wieder um die Erprobung seiner zentralen philosophischen und politischen Kategorien.
- Ein letzter Abschnitt ist den Briefen vor dem Freitod in Salzburg gewidmet.

(Table of content)

Der verlorene Brief
Verlorenheit nach der Befreiung: 1945 bis 1950
Ressentiments: November 1957 bis Mai 1967
Zwischen Vietnam und Israel
Zwischen Israel und Lefeu:
Juni 1967 bis Februar 1974
Diskurse über den Freitod: März 1974 bis Oktober 1978
»Kleines Wort aus der Nacht«: Oktober 1978
Anhang
Siglen und Abkürzungen
Biographische Anmerkungen zu den Adressaten
Anmerkungen zu den einzelnen Briefen
Editorische Notizen, Quellennachweise, Dank
Gerhard Scheit: Nachwort
Anmerkungen


(Author portrait)

Jean Améry, im Oktober 1912 als Hans Mayer in Wien geboren, zählt zu den bedeutendsten europäischen Intellektuellen der sechziger und siebziger Jahre. Seine bahnbrechenden Essays sind in ihrer Bedeutung vielleicht nur mit den Schriften Hannah Arendts und Theodor W. Adornos zu vergleichen. Als Reflexion über die Existenz im Vernichtungslager stehen sie vermutlich Primo Levis Büchern am nächsten. Zugleich jedoch hat Améry wie kaum ein anderer Intellektueller die deutsche Öffentlichkeit mit französischen Denkern und Schriftstellern bekannt gemacht und konfrontiert.
Jean Améry starb im Oktober 1978 durch eigene Hand.

Von Irene Heidelberger-Leonard ist bei Klett-Cotta eine Biographie von Jean Améry erschienen.

Bei Klett-Cotta erscheint die neunbändige, reich kommentierte Werkausgabe mit zahlreichen noch nicht veröffentlichten Texten. Damit besteht zum ersten Mal ein Gesamtüberblick über das vielseitige Werk Amérys.

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