Auf dem Weg zur Normalität? : LGBTQ+-Familien und ihr Kampf um Anerkennung

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Auf dem Weg zur Normalität? : LGBTQ+-Familien und ihr Kampf um Anerkennung

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593521497

Description

LGBTQ+-Familien - also lesbian, gay, bisexual, trans* und queere Familien - sind heute sichtbarer denn je. Zugleich rücken sie gegenwärtig besonders in den Fokus politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen und Deutungskämpfe. Sie stellen klassische Vorstellungen von Elternschaft und Familie in Frage. Auch im Recht gibt es zunehmend Gleichstellung, wie die »Ehe für alle«. Doch diese Entwicklungen sind ambivalent: Viele (rechtliche) Hürden bleiben bestehen, neue Ausschlüsse entstehen und wir erleben wieder Rückschritte. In ihrem Buch geben die Autorinnen Einblicke in den Alltag von LGBTQ+-Familien, die auf qualitativen Familieninterviews basieren. In dieser hochaktuellen empirischen Studie kommen die Familien selbst zu Wort. Wie verwirklichen sie ihren Kinderwunsch? Mit welchen rechtlichen und gesellschaftlichen Barrieren sind sie dabei konfrontiert und wie gehen sie damit um? Wie gestalten sie ihr Familienleben? Die Autorinnen zeigen, dass LGBTQ+-Familien auch auf altbekannte heterosexuelle Familiennormen zurückgreifen, diese aber gleichzeitig erweitern. Durch ihre alltäglichen Kämpfe um Anerkennung prägen und verändern sie, was Familie und Elternschaft heute bedeuten - und in Zukunft bedeuten können. Vorwort .............................................................111. Alles ganz normal? LGBTIQ+-Familien und ihr langer Kampf um Anerkennung .....................................................152. Queering the family - Theoretische Grundlagen und Konzepte ...........272.1 Familie und Elternschaft: Eine Begriffsbestimmung ..............282.1.1 Familie und Elternschaft zwischen Persistenz und Wandel ...282.1.2 Familie als Herstellungsleistung: Doing family ..............312.1.3 Queering the family: Eine theoretische Einordnung ...........332.1.4 Verortung im Forschungsstand ...........................382.2 LGBTQ+-Familien im Recht: Ein Überblick zur (fehlenden) rechtlichen Anerkennung .......................................482.2.1 Der lange Weg zur Anerkennung: LGBTQ+ in der deutschen Rechtsprechung .........................................482.2.2 Wege in die Elternschaft: (Rechtliche) Möglichkeiten für LGBTQ+-Familien zur Realisierung ihres Kinderwunsches ...502.2.3 Wer sind rechtlich betrachtet die Eltern? ...................562.3 Ambivalente Anerkennung und Normalisierung von LGBTQ+-Familien .............................................642.3.1 Hetero- und paarnormativitätskritische Perspektiven auf (rechtliche) Anerkennung .................................642.3.2 Normalisierung als Preis für Anerkennung? ................672.4 Zwischenfazit und Forschungsfragen ............................693. LGBTQ+-Familien erforschen: Methodologie - Methode - Fallkurzdarstellungen ..............................................713.1 Methodologische Grundannahmen ..............................713.1.1 Wissenssoziologisch-hermeneutischer Ansatz ..............723.1.2 Forschen im Stil der Grounded Theory (GT) .................733.1.3 Feministische Methodologien .............................753.2 Sampling und Akquise .........................................793.3 Erhebung: Einzel-, Paar- und Familieninterviews .................813.3.1 Paar- und Familieninterviews .............................813.3.2 Interviewdurchführung ..................................823.4 Auswertung und theoretische Generalisierung ...................843.5 Kurzbeschreibung der Fälle .....................................864. Vielfältige Wege in die Elternschaft ..................................974.1 Eine LGBTQ+-Familie werden - Doing reproduction in einer heteronormativen Gesellschaft ..................................994.1.1 Reproduktionsnormen: Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit ...................................994.1.2 Elternwerdung als Prozess ................................1024.2 Lang, steinig und ganz anders als geplant: Anna und Fiona Arndts Weg in eine Zweimütterfamilie .................................1054.2.1 »Lass uns doch jetzt anfangen«: Kinderwünsche trotz zugeschriebener Kinderlosigkeit und die Aushandlung von Schwangerschaften ......................................1054.2.2 »Aus irgendeinem Grund war das Bauchgefühl da nicht richtig«: Abwägen reproduktiver Optionen und viele Umwege 1074.2.3 »Wir müssen jetzt nicht da noch ein Level Anderssein dazupacken«: Ambivalente Entscheidungen beim Spermashopping ........................................1094.2.4 Zwischenfazit: Mütter wider familiäre Erwartungen, steinige Wege und finanzielle Privilegien ..........................1134.3 Zwischen Biologisierung und widerständiger Praxis: Carolin und Mara Callas' Weg in eine Zweimütterfamilie ......................1144.3.1 »Absoluter Familientyp« versus Kinderwunsch »nie drin« gehabt: Von verschiedenen Reproduktionsbiografien zu gemeinsamer Elternschaft ................................1144.3.2 »Quasi das, was der Vater sonst auch tun würde«: Durch assistierte Reproduktion erzeugte Irritationsmomente ......1174.3.3 »Weil ich finde, das ist einfach nix was wir verstecken müssten«: Assistierte Reproduktion und rechtliche Herausforderungen ......................................1214.3.4 Zwischenfazit: Zwischen Biologisieru Julia Teschlade, Dr.phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrbereich Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Schwerpunkte sind Geschlechterforschung, Re-/Produktionsarbeit, Soziologie der Intimität, sexuelle und reproduktive Rechte, Reproduktionstechnologien, soziale Ungleichheiten und Interpretative Methoden der Sozialforschung. Mona Motakef, Dr. phil., ist Professorin für Soziologie der Geschlechterverhältnisse an der TU Dortmund. Ihre Schwerpunkte sind Geschlechterforschung, Familie und Elternschaft, Paar- und Nahbeziehungen, Prekarisierung von Erwerbsarbeit und Sorgearbeit/Care, soziale Ungleichheit und Interpretative Methoden der Sozialforschung. Christine Wimbauer, Dr. phil., ist Professorin für Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Schwerpunkte sind Geschlechterforschung, Soziale Ungleichheit, Prekarisierung von Erwerbsarbeit und Sorgearbeit/Care, Paar- und Nahbeziehungen, Liebe, vielfältige Familie/n, Sozial- und Familienpolitik, Soziologische Theorie, Anerkennungstheorie und Interpretative Methoden der Sozialforschung.

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