Das Exil im Gepäck : Die Lebenswege der Grafikerin Lea Grundig

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Das Exil im Gepäck : Die Lebenswege der Grafikerin Lea Grundig

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783593521114

Description

Als Jüdin und Kommunistin von den Nationalsozialisten verjagt und aus Deutschland vertrieben, gelangte die jüdisch-deutsche Grafikerin Lea Grundig (1906-1977) 1940 auf abenteuerlichen Wegen nach Palästina. Als eine der ersten hat sie die Berichte über den Judenmord in eine neue Bildsprache übersetzt, lange bevor es Fotografie über die befreiten NS-Lager gab. Außerdem hat sie mehr als 20 hebräische Kinder- und Jugendbücher illustriert. Für viele ihre jüdischen Freunde überraschend emigrierte sie 1948 erneut und kehrte ins Land der Täter zurück. Seit 1949 lebte sie wieder in ihrer Geburtsstadt Dresden und wurde dort Professorin für Grafik an der Hochschule für Bildende Künste. Als Westemigrantin begegneten ihr viele SED-Funktionäre kritisch, bis es ihr schließlich mit »Gesichte und Geschichte« gelang, sich als treue Kommunistin in die Memoirenliteratur der DDR einzuschreiben. Jeannette van Laak spürt in dieser reich bebilderten Biografie den Lebenswegen Lea Grundigs nach. Das Buch erzählt von Grundigs Vertreibung aus Deutschland sowie ihrem Leben in Palästina und in der frühen DDR, es berichtet von Aufbrüchen und von Ankünften, von Verlusten wie auch Zugewinnen der Migration. So entsteht das Porträt einer umstrittenen, eigensinnigen und sensiblen Künstlerin als einer modernen, unbehausten Frau des 20. Jahrhunderts. InhaltDie Lebenswege der Grafikerin Lea Grundig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111. Vom Fußfassen ...............................................112. Wer war Lea Grundig in der DDR? ..............................143. 31. Mai 1938, Verhaftung .......................................184. Lea Grundig, geborene Lina Langer .............................235. In der Zelle ...................................................316. 1939: wohin? ..................................................367. Im jüdischen Flüchtlingslager Patronka in Bratislava .............418. Keine sicheren Häfen ..........................................459. Im britischen Internierungslager für Frauen in Atlit ..............4910. Begegnungen am Lagerzaun ...................................5711. Erste Schritte in Haifa .........................................6112. »In these Days« - erste Ausstellungen in Haifa und Tel Aviv .......6513. »Die Geschichte vom jungen illegalen Einwanderer« - gelebter Zionismus ....................................................7014. Skizzen der Fremde ...........................................7615. Neu in Tel Aviv ................................................8116. Unter Kommunisten ..........................................8517. Die Wehrmacht in El Alamein ..................................9218. Nachricht und Bilder vom Judenmord ...........................9319. »In the Valley of Slaughter« in der zeitgenössischen Kritik ........9620. »Ja, ich denke oft, daß wir verzaubert sind« - das Briefalbum .....10621. Selbstbestimmt - Leben mit Nachum Itin .......................11022. »Der Regenbogen-Almanach« - Tradition und Zionismus .........11923. Der fremde Blick ..............................................12424. Ein weiterer Krieg .............................................12825. Mögliche Fluchtwege ..........................................13226. »Jeden Tag geschehen entsetzliche Dinge« - Palästina 1947/48 .....13427. »Du bist einer von den 36 Zadikim« - die Gefährtengeschichte ....13628. »Buchstaben erzählen« ........................................14129. Die Landschaft und das Licht ...................................14730. Pass-Angelegenheiten .........................................15231. Ankünfte .....................................................15532. Debüt in Europa - Ausstellungen in Prag, Dresden und Warschau .15833. »Wir sind wieder beisammen« .................................16434. »Ich träum ja davon, wiederzukommen« - Grundigs Verhältnis zu Israel ........................................................17035. Leas Lieben ...................................................17736. Ernüchterung ................................................18037. Die Verteidigung der Tradition - der Kampf um die Akademie der Künste in Dresden ............................................18638. Der erste Bitterfelder Weg .....................................19239. Der Formalismus-Vorwurf .....................................19940. Unter säkularen Jüdinnen und Juden ............................20241. »... widerspricht vollkommen den Prinzipien unserer Partei« ......20642. Märchen sind »Volkskunst, Kunst der unterdrückten Klassen« .....21043. KW Feuervogel ...............................................21744. Künstler in Beziehung .........................................22245. Schreiben, um zu bleiben ......................................22546. Das Exil im Gepäck ............................................23047. Neubeginn ...................................................23648. Wenn eine eine Reise tut - Epilog ...............................239Dank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243Anmerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245Verzeichnis der Abbildungen . . . . . . . . . . . Prof. Dr. Jeannette van Laak hat Geschichte, Germanistik und Philosophie studiert. Sie leitet die Abteilung »Didaktik der Geschichte und Public History« am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle - Wittenberg.

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